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Hochwasser in NRW: Solinger Stadtteil bleibt gesperrt

Solingen (dpa/lnw)

Von dpa

Ein Auto steht auf einer überfluteten Straße. Foto: Gianni Gattus/TNN/dpa

Etwa 600 Menschen aus dem Solinger Stadtteil Unterburg haben wegen des Hochwassers die Nacht nicht in ihren Wohnungen verbracht. «Unterburg bleibt bis auf weiteres komplett gesperrt - vom ehemaligen Rathaus bis zum Burger Bahnhof», teilte Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) am Donnerstagmorgen auf den sozialen Medien mit.

Die Feuerwehr sei weiter im Dauereinsatz. «Für die kommenden zwei bis drei Stunden ist nach Auskunft des Wupperverbandes weiterhin von einem konstant hohen Pegelstand der Wupper auszugehen», schrieb Kurzbach auf Instagram. Daher könne vorläufig keine Entwarnung gegeben werden.

Am Mittwochabend und in der Nacht arbeiteten die Rettungskräfte in Solingen demnach etwa 200 Einsätze ab, rund 250 seien noch offen. «Die Zahl der geretteten und evakuierten Personen lässt sich derzeit noch nicht beziffern», schrieb Kurzbach.

Es sei noch nicht abzusehen, wann die Haushalte in Unterburg wieder mit Strom und Gas versorgt werden könnten, teilte die Stadt mit. Die Anlagen müssten zunächst überprüft und gegebenenfalls repariert werden. Die Stadt forderte die Menschen dazu auf, die evakuierten Gebiete und die Brücken im Bereich der Wupper zu meiden. Wann eine Rückkehr der Anwohner möglich sei, lasse sich noch nicht sagen.

Der Stadtteil Unterburg war am Mittwochabend evakuiert worden. Für die betroffenen Anwohner war eine Unterkunft in der Turnhalle einer Grundschule eingerichtet worden.

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