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Hochschulrektoren: 3G-Regel an NRW-Unis kaum umsetzbar

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Studierende mit Mund- und Nasenmaske sitzen in einem Hörsaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Vor dem Start des Wintersemesters in NRW haben die Hochschulrektoren im Land die 3G-Regel an Unis kritisiert. «Die Pflicht ist personell und logistisch nicht für alle Veranstaltungsgrößen zu realisieren», sagte Lambert T. Koch, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW, der Rheinischen Post (Montag). Studierende wechselten anders als in der Schule mehrmals am Tag die Lerngruppen, weshalb auch öfter überprüft werden müsste, ob sie getestet, geimpft oder genesen sind.

«Schon Hochschulen mit zum Beispiel 30.000 Studierenden müssen bis zu 100.000 3G-Kontrollen pro Tag vornehmen, wenn die Studierenden zwei bis drei Veranstaltungen, die Bibliothek, die Mensa und den Hochschulsport besuchen», sagte Koch der Zeitung. In den Gängen vor den großen Hörsälen würden sich dadurch lange Schlangen bilden.

Stattdessen sprach er sich bei größeren Veranstaltungen für stichprobenartige Kontrollen aus. Laut einer Sprecherin des NRW-Wissenschaftsministeriums sollten die 3Gs derzeit die Grundlage dafür bleiben, dass Vorlesungen und Seminare ab dem 11. Oktober wieder in Präsenz stattfinden können, hieß es. Die derzeit geltende Corona-Schutzverordnung im Land lasse weitgehend Präsenzlehre zu.

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