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Flughafen prüft rechtliche Schritte

Düsseldorf (dpa/lnw)

Von dpa

Flugzeuge stehen auf dem Vorfeld des Düsseldorfer Flughafens. Foto: Federico Gambarini/dpa/Archivbild

Nach den chaotischen Szenen an den Schaltern der Airline Pegasus am Düsseldorfer Flughafen behält sich der Airport Schadenersatzforderungen und rechtliche Schritte vor. Das erklärte ein Flughafensprecher am Montag. Die Situation an den Schaltern habe sich bereits am Sonntag wieder entspannt und sei auch am Montag zunächst entspannt geblieben.

Wegen Personalmangels war es bei der Airline zu erheblichen Problemen bei der Abfertigung der Passagiere gekommen. Flüge fielen aus.

Am Samstag hatte Pegasus nach Angaben des Flughafens unangekündigt 5 von 17 geplanten Flügen gestrichen und 6 weitere Abflüge an andere Flughäfen verlegt. Am Freitag waren vier Flüge gestrichen worden. Beamte von Bundes- und Landespolizei rückten an, um die aufgebrachten Ticketbesitzer zu beruhigen und die wenigen Mitarbeiter der Airline zu schützen.

Pegasus hatte am Sonntag als Grund personelle Engpässe in der Abfertigung genannt. Bei dem ausführenden Unternehmen hätten sich am Freitag zwölf Mitarbeiter krank gemeldet. «Darauf haben wir bedauerlicherweise keinen Einfluss nehmen können», teilte die Airline mit. Pegasus bemühe sich um Kompensation und werde dazu auch mit jedem betroffenen Fluggast Kontakt aufnehmen.

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