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Flughafen Münster/Osnabrück heißester Ort am Donnerstag

Münster/Offenbach (dpa)

Hitze-Spitze im Münsterland: Der heißeste Ort in Deutschland war am Donnerstag der Flughafen Münster/Osnabrück. Am Freitag könnte etwas Abkühlung kommen.  

Von dpa

Eine Frau trinkt im Sonnenschein aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Mit einer Spitzentemperatur von 35,5 Grad ist der Flughafen Münster/Osnabrück am Donnerstag der heißeste Ort Deutschlands gewesen. Auf Platz zwei landete mit 35,3 Grad Hamburg-Neuwiedenthal, wie es am Abend beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach hieß. Platz drei teilten sich demnach Dörpen im Emsland und - ebenfalls in Niedersachsen - Celle mit einem Tageshöchstwert von jeweils 35,1 Grad.

An einigen Messstation im Nordseeraum seien am Donnerstag sogar Stationsrekorde für den Monat Juni aufgestellt worden, sagte ein DWD-Experte. Der Wind sei aus Südosten gekommen und habe sehr warme Luftmassen mit sich gebracht. Es sei relativ selten der Fall, dass der Wind dort ausschließlich vom Binnenland komme und nicht vom Wasser. Einen Stationsrekord für den Monat Juni erreichte demnach zum Beispiel Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein mit 33,1 Grad.

Der bundesweite Allzeit-Temperaturrekord liegt bei 41,2 Grad - gemessen am 25. Juli 2019 an den DWD-Wetterstationen Duisburg-Baerl und Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen).

Abkühlung im Münsterland

Im Münsterland könnte es am Freitag etwas Abkühlung geben, wie  Meteorologin Britta Siebert-Sperl vom Wetterdienst "Wetterkontor" berichtete. Im Tagesverlauf werde es zunehmend schwüler und das Schauer- und Gewitterrisiko steige. Nach einem weitgehend trockenen Samstag steige am Sonntag dann wieder das Gewitterrisiko.

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