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Kriminalität

Erstochene Frau in Haan: Hintergründe weiter unklar

Haan (dpa/lnw) - Im Fall einer erstochenen Frau in Haan (Kreis Mettmann) ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft auch am Samstag weiter unter Hochdruck die Hintergründe der Tat. Weitere Angaben gab es zunächst nicht. Am Freitag war ein 45 Jahre alter Tatverdächtiger, der Ex-Lebensgefährte des Opfers, aufgegriffen worden. Er stehe unter dem Verdacht, die 64-Jährige nach einem Streit in einer Wohnung erstochen zu haben, hieß es. Auch die 84 Jahre alte Mutter der Frau erlitt demnach schwere Stichverletzungen bei der Auseinandersetzung. Sie war mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Über ihren Zustand gab es am Samstag zunächst keine Angaben.

dpa

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens. Foto: Monika Skolimowska

Angehörige hatten die Tote und ihre schwer verletzte Mutter am Freitag in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Haan entdeckt. Wenig später hatten Rettungskräfte der Feuerwehr den Ex-Lebensgefährten stark betrunken nahe des Rathauses in Hilden aufgegriffen und in ein Krankenhaus gebracht. Dort habe sich offenbar ein Tatverdacht ergeben. Krankenhausmitarbeiter alarmierten die Polizei.

© dpa-infocom, dpa:210424-99-336273/2

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