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Drogenrazzia in mehreren NRW-Städten: Eine Festnahme

Düsseldorf (dpa/lnw)

In mehreren Städten im Rheinland sind am Donnerstag Drogenfahnder ausgeschwärmt. Es geht um den Handel mit Marihuana und Kokain, aber auch um Geldwäsche und Betrug.

Von dpa

Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehrere Zivilwagen der Polizei stoppen vor einem unscheinbaren Laden für Handyzubehör in der Düsseldorfer Innenstadt. Maskierte Beamte springen heraus und beginnen, den Laden leer zu räumen: In mehreren nordrhein-westfälischen Städten hat die Polizei am Donnerstag eine Razzia gegen den organisierten Drogenhandel unternommen.

Einsätze gab es nicht nur in Düsseldorf, sondern auch in Meerbusch, Kaarst, Neuss, Hürth und Gelsenkirchen, teilte die Düsseldorfer Polizei mit. Durchsucht wurden insgesamt 21 Objekte. In Düsseldorf wurde ein 29-Jähriger festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag.

Die Polizeiaktion hatte auch das Ziel, Vermögensarreste in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu vollstrecken und Beweismittel zu sichern. Es gehe um Drogenhandel mit Marihuana und Kokain, Geldwäsche und Betrug, sagten Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft.

«Die wichtigen Umsätze werden im Stillen gemacht. An die wollen wir heran», sagte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU). «So treffen wir sie da, wo es weh tut.»

Bei der Razzia seien Spezialeinheiten im Einsatz gewesen. Hintergrund des Großeinsatzes ist ein Verfahren der Zentralstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS).

Weitere Einzelheiten des Verfahrens wollen die Ermittler an diesem Freitag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf vorstellen.

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