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DRK-Präsidentin: Bessere Vorbereitung auf Katastrophenfall

Düsseldorf (dpa)

Von dpa

Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild

Angesichts der Überschwemmungen in Deutschland hat sich die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bestürzt gezeigt und eine bessere Prävention gefordert: «Wir müssen uns in ganz Deutschland künftig besser auf solche Katastrophen vorbereiten. Denn Wetterextreme, wie wir sie jetzt im Westen und im Süden Deutschlands erleben, werden in den nächsten Jahren zunehmen», sagte Gerda Hasselfeldt der «Rheinischen Post» (Freitag). Sie forderte die Bereithaltung von ausreichend Notunterkünften, Zelten, Feldbetten, Trinkwasser und sanitären Anlagen für solche Fälle.

«Wir brauchen deshalb für große Krisenfälle eine Bundesvorhaltung, wie wir sie ähnlich bereits in den Zeiten des Kalten Krieges bis in die 90er Jahre hinein hatten», sagte Hasselfeldt der Zeitung. Das DRK habe zusammen mit anderen Hilfsorganisationen bereits seit längerem bundesweit zehn Reservelager für die Versorgung der Bevölkerung vorgeschlagen. Die Reservelager sollen dabei helfen, die Menschen in Katastrophenfällen wie Extremwetter, Waldbränden oder Erdbeben zu versorgen. Der Bund habe mit der Finanzierung von zwei dieser Versorgungszentren «einen Anfang» gemacht. Nun soll laut der DRK-Präsidentin schnell das gesamte Konzept umgesetzt werden.

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