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Ausstellung zu 1700 Jahren jüdischen Lebens in Deutschland

Köln (dpa)

Von dpa

Schnörkelige Buchstaben auf vergilbtem Pergament - so sieht die uralte Urkunde aus, die der Vatikan nach Köln ausgeliehen hat. Im Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln, bildet sie das Herzstück der Jubiläumsausstellung zum Festjahr «1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland».

Die Urkunde gilt als erster Beleg jüdischen Lebens nördlich der Alpen. Es handelt sich um eine Abschrift eines Dekrets Kaiser Konstantins aus dem Jahr 321. Darin erlaubte der Kaiser die Berufung von Juden in den Stadtrat von Köln - ein Beleg dafür, dass in der Stadt damals schon eine jüdische Gemeinschaft existierte. Normalerweise verleiht der Vatikan die Urkunde nicht, doch diesmal wurde eine Ausnahme gemacht. Bis zum 11. Oktober bleibt die Leihgabe nun in Köln. Die Ausstellung wird länger zu sehen sein, bis zum 15. August 2022. Sie eröffnet am Mittwoch (15. September)

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