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Vorstand der Städtepartnerschaft Polanica-Zdrój pflegt Kontakte

Viele Gemeinsamkeiten entdeckt

Telgte

Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica-Zdrój pflegt trotz Corona die Kontakte in die polnische Partnerstadt – mit Videokonferenzen.

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Der Vorstand der Foto: Stadt Telgte

Persönliche Kontakte sind derzeit nicht möglich, dennoch tut sich einiges: Die Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica-Zdrój trafen sich mit der Vize-Bürgermeisterin der Partnerstadt, Agata Winnicka, und Vertretern dortiger Vereine zu einer Videokonferenz. Schon vor einigen Wochen gab es auf Initiative des Vereins ein Videotreffen mit den Bürgermeistern Mateusz Jellin aus Polanica und Wolfgang Pieper.

Nachdem die gegenseitigen Besuche in 2020 anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft abgesagt werden mussten, improvisiert der Verein vorläufig mit Videokonferenzen. „Das Ziel ist es, sich einfach kennenzulernen und mehr voneinander zu erfahren, weil auf beiden Seiten jetzt neue Akteure beteiligt sind“, sagte Udo Woltering, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins.

Nachdem es in der ersten Videokonferenz eher um allgemeine Themen ging, hatte der Verein zum zweiten Gespräch Alfons Huesmann von der Feuerwehr, Ulrich Winckler, Vorsitzender der SG Telgte, und Mirco Borgmann vom Lauftreff des TV Friesen dazu gebeten. Auf der polnischen Seite waren die entsprechenden Vertreter der Vereine aus Polanica dabei. „Dabei galt es, schnell zu übersetzen, was Vereinsmitglied Elzbieta König als Muttersprachlerin ebenso hervorragend gelang wie ihrem polnischen Pendant“, heißt es in einer Mitteilung.

Viel gab es über die Feuerwehren zu besprechen und schnell sei deutlich geworden, dass ein gemeinsames Verständnis von den Aufgaben bestehe, zumal die Feuerwehr in Polanica ähnlich wie in Westbevern gerade über ein neues Gerätehaus nachdenkt. Auch scheint es ebenso wie in Telgte eine große Fußballbegeisterung zu geben. Zwar gibt es in der Partnerstadt erheblich weniger Mannschaften, aber wohl Talente vom Schlage eines Lewandowski. Die seit einigen Jahren bestehende Läufergruppe ist mit rund 25 Mitgliedern nicht sehr groß, allerdings wohl sehr aktiv und nimmt auch an internationalen Wettkämpfen teil. „Insgesamt war erkennbar, dass in Polanica auf Grund der geringeren Bevölkerungszahl alles etwas kleiner ist“, heißt es weiter.

In allen drei Bereichen sehen die Verantwortlichen Gemeinsamkeiten, die bei einem Besuch vertieft werden könnten. „Weil das Reisen in der nächsten Zeit wohl immer noch schwierig sein wird, wollen wir diese virtuellen Treffen fortsetzen“, berichtet das Vorstandsmitglied Stephan Herzig. „Die nächste Konferenz ist schon in der Planung“.

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