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Schulen für Kenya e.V.

Neues Projekt ist schon in Planung

Milte

In Milte gibt es Grund zur Freude: Gute Nachrichten kommen von der Don Bosco High-School im zentralkenianischen Ndumberi. Die Schule und ihre Entwicklung wird von dem Milter Verein Schulen für Kenya e.V. seit Jahren unterstützt.

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Die Don Bosco High-School in Kenia, die seit Jahren durch der Verein „Schulen für Kenia“ unterstützt wird. Foto: Schulen für Kenya

Auch hier ist die Pandemie dazwischen gegräscht: Als der Milter Verein Schulen für Kenya e.V. im Jahr 2019 beschloss, den notwendigen Neubau eines Schwesternwohnheimes (Konvent) und einer Kapelle an der Don Bosco High-School im zentralkenianischen Ndumberi zu unterstützen war nicht absehbar, dass die Fertigstellung erst 2021 gelingen würde. Jetzt gibt der Verein einen Bericht über den letztlich erfolgreichen Verlauf der Baumaßnahme. „Bereits im Sommer 2019 konnte SfK-Geschäftsführer Ulf Schlüppmann vor Ort den Rohbau in Augenschein nehmen und weitere Projektschritte mit Schulleiterin Sister Maria Breta Ogbozor sowie dem zuständigen Architekten absprechen“, heißt es in diesem Bericht. Dann schlug Corona zu und zwang die Schule den Betrieb weitgehend einzustellen. Trotz aller Widrigkeiten wurde das Gebäude, obwohl noch nicht ganz vollendet, im Mai 2020 von Weihbischof David Kamau Ng‘ang‘a, Titularbischof von Oea, geweiht und seiner Bestimmung übergeben. Das neue Gebäude, der Konvent, beherbergt jetzt die Zimmer der Ordensschwestern, eine Kapelle, eine Gemeinschaftsküche, Sanitäranlagen und Verwaltungs- sowie Lagerräume. Auf dem (Flach-) Dach wurde ein Wassertank installiert und ein Bereich für die Wäscherei eingerichtet. Andere Teile der Dachfläche können zudem ab jetzt für Versammlungen und andere Gemeinschaftsveranstaltungen genutzt werden.

Mit ihrem Umzug räumten die Schwestern ihre bisherige Unterkunft auf dem Schulgelände. Da dieses Haus mitsamt einer marode dort untergebrachten Küche so nicht mehr nutzbar ist, entstand daraus das neueste Projekt. Nach ersten Planungen sollen beide maroden Gebäude weichen und durch einem Komplex ersetzt werden, der im Erdgeschoss eine neue Schulküche, Vorratsräume und einen Speisesaal für die Schulspeisung enthält. Im Obergeschoss soll ein neuer Schlafsaal eingerichtet werden, damit die letzten noch in einer Wellblechbaracke verbliebenen Schlafstätten der Schülerinnen endlich in ein festes Gebäude umziehen können. Erste Zeichnungen für dieses neue Projekt von Schulen für Kenya liegen bereits in Milte vor. Aktuell werden Änderungen und Ergänzungen besprochen, so dass die Kostenkalkulationen durch den Bauunternehmer erstellt werden können.

Erste Zeichnungen des neuen Projekts

Schulen für Kenya hat bereits die Bereitschaft signalisiert, nach seinen Möglichkeiten dieses Projekt zu unterstützen. Wie immer wird hierbei auch darauf geachtet, dass ein Teil der Finanzierung durch die kenianische Seite erfolgt, so dass eine beiderseitige Wertschätzung der Arbeit und Projektergebnisse erreicht wird.

Dieses Konzept hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, wobei die Hauptlast der Finanzierung naturgemäß auf Milter Seite liegt. „Dafür sind wir da. Dafür haben wir 2005 auch unseren Verein gegründet“ lautet hierbei die Devise von Schulen für Kenya.

Nach der Verschiebung der landeseinheitlichen Abschlussprüfungen im Dezember konnten im März die 35 Schülerinnen der Abschlussklasse der Don Bosco High-School zu ihren Prüfungen antreten. Besonders erfreut es den Milter Verein, dass als Schulbeste ein Mädchen abgeschlossen hat, das durch eine vom Verein vermittelte Patenschaft gefördert wurde. Aktuell leiten zusammen mit Sister Maria Breta zwei weitere Schwestern des Ordens Immaculate Heart of Mary die Schule.

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