Neugestaltung der Sendenhorster Promenade

Kreuzstelen sollen den Weg rund um den Ortskern weisen

Sendenhorst

Der Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energie hat sich entschieden, wie die Stelen aussehen sollen, die künftig die Orientierung durch die Sendenhorster Promenade erleichtern sollen. Es wird ein Materialmix aus Stahl und Holz verwendet.

Annette Metz

Foto: Landschaft Planen und Bauen

Der Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Energie ist im dritten Anlauf am Dienstagabend mit der Gestaltung des Promenadenrings auf die Zielgerade eingebogen. Nachdem im Rahmen des zweiten Umsetzungsschrittes des Innenstadtkonzeptes „Alte Wege – Neu erleben“ zuvor schon das Leuchtenkonzept beschlossen worden war, entschied sich der Ausschuss nun auch für eine Stelenform, die jeweils an den Eingängen der Promenadenabschnitte für bessere Orientierung sorgen sollen. Die Wahl fiel dabei mehrheitlich und mit einer Gegenstimme der FDP, die die Stelen grundsätzlich ablehnte, auf eine Kreuzstele aus einer Kombination aus Stahl und Holz.

Damit schafft die Stele, vor allem die Verwendung von Holz, eine Verbindung zu den vorgesehenen Leuchten und Bänken. Nach den Anregungen aus der Sitzung im März haben die Planer die Stele um 50 Zentimeter auf eine Höhe von 3,20 Meter reduziert. Außerdem werden die Stelen mit den Farben der Stadt versehen. Die Planer selbst hatten da allerdings einen relativ schmalen Farbspiegel vorgesehen. In der Diskussion am Dienstagabend sprachen sich die politischen Vertreter aber mehrheitlich dafür aus, diese Markierung deutlich breiter aufzubringen.

Kein Tropenholz erwünscht

Bevor sich die Politik für diese Variante aussprach wurde mit Planer Hellmut Neidhardt noch ausführlich über die Haltbarkeit dieser Stahl-Holz-Kombination gesprochen und festgelegt, dass kein Tropenholz verwendet wird. Doch es sei möglich, so führte Neidhardt aus, durch spezielle Behandlung auch andere Hölzer so Widerstandsfähig zu machen, dass sie eine sehr lange, im besten Fall bis zu 30-jährige Lebensdauer hätten. Ein Umstand, den der Ausschuss vorab zur klaren Bedingung für seine Entscheidung machte.

Als Alternative zur Kreuzstele standen noch Stelen aus Metall-Rundprofilen zur Auswahl. Vor allem die BfA hatte eigentlich diese Variante bevorzugt. Diese aber könnten zwischen den im Stadtbild und Straßenverkehr zahlreich vorhandenen „Pfosten“ eher untergehen, empfahl der Planer eher die markanten Kreuzprofile.

Die zwölf benötigten Stelen werden rund 30 000 Euro kosten. Dieser Betrag wäre für alle Modelle benötigt worden, führte die Verwaltung in der Sitzung abschließend aus.

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