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Fertigstellung der Bahnunterführung verzögert sich

Freie Fahrt (noch) nicht in Sicht

Drensteinfurt

Wer auf ein baldiges Ende der Bauarbeiten an der einzigen innerstädtischen Verbindung der durch die Bahnlinie getrennten Ortshälften gehofft hatte, der wird sich weiter gedulden müssen. Wie der Kreis bestätigte, werden die Arbeiten an der Schützenstraße bis in den Juli dauern.

Dietmar Jeschke

Der Fuß- und Radweg auf südlicher Seite (oben r.) ist bereits passierbar. Mit der Fahrbahn und dem gegenüberliegenden Fuß- und Radweg wird es aber noch ein wenig dauern. Wie der Kreis mitteilt, wird die Unterführung an der Schützenstraße wohl erst Mitte Juli fertig sein und komplett für den Verkehr freigegeben werden. Foto: Dietmar Jeschke

In Sachen „Baustellen“ sind die Drensteinfurter in den vergangenen Jahren ja nun so manches gewohnt. Zunächst das Großprojekt „Marktplatzneugestaltung“ mit temporär umfassend geänderte Verkehrsführung. Dann bereits die mehrfach verschobene Sanierung der Bahnunterführung an der Schützenstraße. Und quasi zwischendurch auch noch der Umbau der Ampelkreuzung an der Dreingau-Halle sowie der Start der Kirchplatzneugestaltung.

Der neue Markt ist nun seit gut eineinhalb Jahren fertig. Die Ampel an der B 58 ist seit Kurzem wieder regulär in Betrieb. Und auch der Kirchplatz befindet sich auf der berühmten „Zielgeraden“. Anders als das sogenannte „Trogbauwerk“ an der Schützenstraße.: Wie der Kreis Warendorf als Straßenbaulastträger der Kreisstraße 21 mitteilt, wird sich die Fertigstellung der einzigen innerörtlichen Verbindung für den motorisierten Verkehr noch eine Weile hinziehen.

„Die Arbeiten am Trogbauwerk gehen gut voran. Leider ist aufgrund der Witterung und zusätzlicher Arbeiten das Ende der Bauarbeiten erst zwei Wochen später – also Mitte Juli – zu erwarten“, schildert Felix Höltmann, Sprecher des Kreises Warendorf auf Anfrage unserer Redaktion. Aktuell, so Höltmann weiter, werden die Arbeiten an der Verblendung und die Verfüllung des Gehweges auf der Nordseite des Troges ausgeführt. Diese Arbeiten sollen nach Pfingsten abgeschlossen sein, sodass dann die Arbeiten in der Fahrbahn ausgeführt werden. „Da hier bereits alle Rückbauarbeiten erledigt sind, muss hier nur noch großflächig die Oberfläche mit allen Abdichtungen wieder hergestellt werden“, erläutert der Kreis-Sprecher. Ursprünglich sei die Bauzeit von Anfang August 2020 bis Ende Juni 2021 kalkuliert gewesen. Aufgrund von vergabetechnischen Problemen habe man aber tatsächlich erst Ende September beginnen können. „Wenn die Arbeiten nach jetzigen Terminplan Mitte Juli abgeschlossen werden, ist die ursprünglich vorgesehene Bauzeit von elf Monaten trotz deutlicher Mehrleistungen noch unterschritten“, betont Felix Höltmann, um dabei gleichzeitig einzuräumen: „Die ursprünglich vorgesehenen Beschleunigungen konnten aufgrund der Witterung insbesondere im Februar und der zusätzlichen Arbeiten leider nicht in vollem Umfang umgesetzt werden.“

Wie berichtet, plant die Stadt nach Fertigstellung der Bahnunterführung unmittelbar mit den (Vor-) Arbeiten für den künftigen Kreisverkehr an der Einmündung Schützenstraße und Konrad-Adenauer-Straße zu beginnen, der künftig gleichfalls als eine Zufahrt für das Baugebiet Mondscheinweg dienen sollen. Auch dafür hatte die Verwaltung ursprünglich das Datum „Mitte/Ende Juni“ angestrebt.

Wenn es mit dem neuen „Kreisel“ losgeht, werden sich die Autofahrer übrigens auf eine weitere, recht langfristige Umleitung einstellen müssen. Die Schützenstraße wird nämlich in Richtung stadtauswärts an der Kreuzung mit dem Windmühlenweg für den Geradeausverkehr gesperrt. Die Umleitung in Richtung Konrad-Adenauer-Straße erfolgt über den Windmühlenweg und die Riether Straße. Der Schwerlastverkehr soll dagegen weiterhin über die Umgehungsstraße umgeleitet werden. Dazu muss über den bisherigen Spielplatz an der Ecke zur Riether Straße zunächst eine Ausweichtrasse angelegt werden, damit die Konrad-Adenauer-Straße – auch für die Feuerwehr – durchgängig befahrbar bleibt.

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