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Ansturm auf Rohlfs-Präsentation

Viel Lob für die Ausstellungsmacher

Ahlen

Einen regelrechten Ansturm erlebte das Kunstmuseum am Pfingstwochenende. Viele Gäste nutzten die Feiertage, um die Christian-Rohlfs-Ausstellung kurz vor ihrem Ende doch noch zu sehen.

Dierk Hartleb

Pro Zeitfenster zehn Gäste: So besteht keine Gefahr, dass sich die Besucher drubbeln. Foto: Dierk Hartleb

Die Frage, wer an diesem Tag mehr strahlte, blieb letztlich unbeantwortet: Die Sonne am Pfingstmontag, die Besucher oder die Aufsichten des Kunstmuseums. Grund hatten sie alle, denn die Christian Rohlfs-Ausstellung erlebte am gesamten Wochenende einen regelrechten Ansturm.

„Wir haben uns so gefreut, dass das Museum wieder geöffnet ist“, sprudelt es unter der Maske aus Renate Schmidt förmlich heraus. Die Hammerin zählt mit Ehemann Udo zu den regelmäßigen Besuchern des Hauses und sie schätzen die besondere Atmosphäre des Museums. Am Ende des Rundgangs sind beide gleichermaßen von den Bildern begeistert.

Viele Gäste von außerhalb

Auch der frühere Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und Ehefrau Erika sind froh, die Ausstellung doch noch kurz vor ihrem Ende am 30. Mai besuchen zu können. Auch wenn kein gebürtiger Westfale, so sei Rohlfs durch seine Freundschaft mit dem Hagener Kunstsammler und Mäzen Karl-Ernst Osthaus sehr mit Westfalen verbunden. Dem Lebenslauf und dem Einführungsfilm, der in Dauerschleife läuft, haben sie gerade entnommen, dass der Künstler nach einem schweren Sturz von einem Apfelbaum in seiner Jugend ein Bein einbüßte. Als besonders gelungen bezeichnet Paziorek den oberen Raum, in dem Kustodin Kinga Luchs Werke von Zeitgenossen aus der Sammlung des Museums Arbeiten von Rohlfs gegenüberstellt.

Auch Christel Ritter-Groß und ihre Tochter aus Ahlen freuen sich, die Ausstellung gesehen zu haben, nachdem die Ausstellung coronabedingt lange geschlossen war.

Udo und Renate Schmidt Foto: Dierk Hartleb

„Die meisten Gäste kommen von auswärts“, stellt Peter Fliegener fest. Er steht am Pfingstmontag hinter den beiden Plexiglasscheiben an der Kasse. Die meisten Besucher haben sich vorher online oder telefonisch angemeldet, selten dass jemand spontan vorbeikommt. Pro Zeitfenster können sich immer zehn zur selben Zeit anmelden. Keine Gefahr, dass sich die Besucher drubbeln.

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