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Vorhelms zweites Jahr ohne Schützenfest

Stille Kranzniederlegung

Vorhelm

Mit einer kleinen Abordnung beteiligte sich der Allgemeine Schützenverein Vorhelm am Christi-Himmelfahrts-Tag an Messe und Kranzniederlegung.

Christian Wolff

Eine kleine Abordnung des Allgemeinen Schützenvereins Vorhelm, darunter das Königspaar Steffen Avermiddig und Leonie Lakenbrink, beteiligte sich Christi Himmelfahrt an Gottesdienst und Kranzniederlegung. Alle anderen Aktivitäten müssen weiterhin ruhen. Foto: Christian Wolff

Nicht zu warm, nicht zu kalt; Sonne und Wolken im Wechsel – eigentlich perfektes Wetter für ein Schützenfest. Doch in Vorhelm herrschte am Christi-Himmelfahrts-Tag wie überall weitgehend Stille.

Lediglich die Salutschüsse des Ballermannsclubs (BMC) und zahlreiche Fahnen an Fassaden und in Vorgärten erinnerten Passanten am Donnerstag daran, dass im Hellbachdorf normalerweise ein Festtag begangen worden wäre.

Zum zweiten Mal hintereinander kein Schützenfest in Vorhelm. Das Königspaar von 2019 bleibt weiter im Amt. Foto: Christian Wolff

„Es ist das zweite Jahr in Folge, in dem wir nicht feiern können“, sagte Vorsitzender Friedrich Eilert. „Eine solche bedauerliche Unterbrechung hat es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben.“ Er hoffe aber, dass das Vereinsleben mit fortschreitender Impfung der Bevölkerung in absehbarer Zeit wieder Fahrt aufnehmen kann. Und dass die Mitglieder den Schützen trotz aller Pandemieumstände treu bleiben.

Eine Delegation der Schützenspitze beteiligte sich am Gottesdienst für Lebende und Verstorbene des Vereins in der St.-Pankratius-Kirche. Eine überschaubare Zeremonie am Ehrenmal mit Kranzniederlegung für Gefallene und Verfolgte der Kriege schloss sich der Messe an. Sechs Blechblechbläser vom Blasorchester des Musikvereins Vorhelm ließen dazu das „Lied vom guten Kameraden“ erklingen. Das Königspaar Steffen Avermiddig und Leonie Lakenbrink stellte zwei Kerzen dazu – im Gedenken an alle Pandemieopfer und als symbolische Anerkennung für Ärzte und Pfleger.

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