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Städtisches Gymnasium

Rote Karte gegen Homo- und Transphobie

Ahlen

Am 17. Mai wird der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie begangen. Jugendliche und Lehrkräfte des Städtischen Gymnasiums nahmen den Tag zum Anlass für eine Fotoaktion.

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Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums zeigen die Rote Karte. Das heißt: Für Homophobie ist an einer Schule der Vielfalt kein Platz. Foto: Städtisches Gymnasium

„Heute ist ein besonderer Tag, es ist der internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie“, schrieb Schulsozialarbeiterin Nina Feldhaus in einer Mail an alle Schülerinnen und Schüler sowie und Lehrkräfte des Städtischen Gymnasiums und forderte sie auf, ein Zeichen zu setzten und sich am Projekt #Rotekarte zu beteiligen. Dafür machte Nina Feldhaus gemeinsam mit der Schülervertretung Fotos mit Mitgliedern der Schulgemeinschaft mit einer Roten Karte in der Hand. Aus allen Fotos wurde eine Collage erstellt, die bei Instagram und auf der Homepage der Schule gepostet wurde.

Schulhündin Lumi macht auch mit

„Es ist schön, dass wir auch in Corona Zeiten wenigstens kleinere Projekte machen können“ freut sich die Schulsozialarbeiterin. Die Jugendlichen, die wegen des Wechselunterrichts zu Hause waren, hatten ebenfalls die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen. Sie konnten ein Foto mit einer roten Karte aufzunehmen und es per Mail schicken. Beteiligt haben sich natürlich auch die Schulleitung, die Sekretärinnen, der Schulverwaltungsassistent, die Mitarbeiterinnen der Mensa und der Lernwerkstatt sowie sogar Schulhündin Lumi.

Schulleiter Meinolf Thiemann

Für Schulleiter Meinolf Thiemann eigentlich selbstverständlich: „Es ist schön, wenn wir als Schulgemeinschaft gemeinsam für unsere Werte einstehen, uns für mehr Akzeptanz und gegen Diskriminierung einsetzen, schließlich sind wir auch eine Schule der Vielfalt.“ Der sogenannte „Idahobit“ (International Day Against Homo-, Bi-, Inter- and Transphobia) geht zurück auf den 17. Mai 1990, als die WHO Homosexualität von der internationalen Liste der psychischen Erkrankungen gestrichen hat. Dieser Tag wird in Erinnerung daran seitdem jährlich begangen. Heutzutage geht es vor allem auch um Sichtbarkeit sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, sowie darum aufzuklären und Vorurteile abzubauen. Zur Information der Schülerinnen und Schüler rund um das Thema gab es außerdem in diesem Jahr eine digitale Infobroschüre von der Beratungsstelle Varia von Innosozial.

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