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Künftiges Dirt-Bike-Gelände

Erste Hürden sind Eigenkreationen

Vorhelm

Der offizielle Baubeginn steht noch nicht fest, doch die ersten Anzeichen eines Dirt-Bike-Parcours sind bereits sichtbar: Vorhelmer Jugendliche haben die Fläche schon mit kleinen Schikanen ausgestattet.

Christian Wolff

Laurenz Brockhues zeigt, was er auf seinen zwei Rädern kann: Dort, wo in Zukunft die Vorhelmer Dirt-Bike-Strecke entstehen soll, haben Jugendliche bereits in Eigenarbeit diverse kleine Hindernisse aufgebaut. Offenbar können sie es kaum erwarten, dass es losgeht. Foto: Christian Wolff

Die ersten Hürden und Hindernisse sind schon da. Ein Erdhaufen ist deutlich sichtbar zur Startrampe umgenutzt worden, während Baumstämme und eine alte Bank davon zeugen, dass hier bereits Zweiräder vor „kleinem Publikum“ ihre Runden drehen. Und das, bevor der Bau der Vorhelmer Dirt-Bike-Bahn überhaupt offiziell begonnen hat.

„Die Jugendlichen müssen die Hügel selbst angelegt haben“, vermutet Hubertus Beier. „Das ist ein gutes Zeichen. Wir müssen niemanden von den künftigen Nutzern mehr überzeugen; es ist ein Selbstläufer.“ Die Fläche werde schon angenommen, bevor sie überhaupt hergerichtet ist.

Hoffen auf baldigen Baustart

Nicht nur der Vorsitzende des Ortsausschusses ist seit Monaten „Feuer und Flamme“ für das Projekt, das mit der Freifläche vor dem Sportpark der TuS Westfalia Vorhelm nach langer Suche eine Heimat gefunden hat. Auch Michael Hartke und Laurenz Brockhues – selbst leidenschaftliche Biker – freuen sich auf einen hoffentlich baldigen Baustart. „Mal schauen, wie der Rat über den beantragten Zuschuss befindet“, ist Hartke in den Stunden vor der Sitzung noch gespannt. Die CDU hatte vorgeschlagen, den Bike-Park mit 4500 Euro aus den städtischen Haushaltsmitteln zu fördern, gleichzeitig aber auch von anderer Seite Mittel zu akquirieren.

Stehen für die Dirt-Bike-Anlage in Vorhelm: Michael Hartke (r.) und Laurenz Brockhues . Foto: Christian Wolff

Viele Vorhelmer Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren haben darüber hinaus von der Ahlener Jugendförderung Post bekommen. Wie berichtet, soll die Jugendarbeit im Hellbachdorf neu aufgestellt werden – möglichst nach den Wünschen der Nutzer vor Ort. „Aufgrund der Pandemie können wir leider momentan keine Präsenzveranstaltung abhalten und wählen deshalb den digitalen Weg“, schreiben Daniel Cosic und Lisa Marie Rammler. Während am Dienstagabend im Rat über den geplanten Zuschuss diskutiert wurde, tauschten sich die jungen Leute in einer Videokonferenz aus und thematisierten dabei auch die Dirt-Bike-Anlage.

Jugendangebote sollen und werden sich ändern

„Die Angebote für junge Menschen in Vorhelm werden sich in Zukunft ändern. Das betrifft vor allem die Räume des städtischen Jugendraumes in der Augustin-Wibbelt-Schule“, so die Jugendförderer. „Der Offene Ganztagsbereich benötigt mehr Platz und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die bisherigen Jugendräume bald mitnutzen. Ihr habt die Chance, eure Interessen, Anliegen und Wünsche zu äußern.“ Wer keine Möglichkeit hatte, an der Konferenz teilzunehmen, kann Lisa Marie Rammler auch per E-Mail unter derAdresse RammlerL@stadt.ahlen.de erreichen.

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