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UKM Marienhospital: Bettenzentrale bereitet täglich Betten für neue Patienten vor

Gründlichkeit ist das oberste Gebot

Steinfurt

Eine wichtige Aufgabe hat das Team der Bettenzentrale im UKM Marienhospital Steinfurt: Es bereitet die Betten für den nächsten „Einsatz“ vor. Wer in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden muss, findet so immer ein frisches Bett vor. Dafür gibt es bestimmte Prinzipien.

wn

Zef Marku, Levan Dvalashvili und Jaqueline Kiesendahl aus dem Team der Bettenzentrale vor einem Bett, das nun wieder für den nächsten Patienten vorbereitet ist. Foto: Marienhospital

Wenn ein Patient ins Krankenhaus kommt, findet er ein desinfiziertes, und frisch bezogenes Bett vor. Das ist außerordentlich wichtig, weil Patienten oft physisch geschwächt sind und vor Infektionen besonders wirksam geschützt werden müssen, heißt es in einer Mitteilung des UKM Marienhospitals Steinfurt. Die frischen Betten machen sich aber nicht von selbst: Das insgesamt sechsköpfige Team der Bettenzentrale am UKM komme täglich auf die Stationen, um die Betten entlassener Patienten abzuholen, um sie gründlich und hygienisch zu reinigen.

Zef Marku arbeitet seit dreieinhalb Jahren in der Bettenzentrale am UKM Marienhospital. „Es dauert etwa 15 Minuten, ein Bett abzuziehen, es zu reinigen und zu desinfizieren und dann wieder frisch zu beziehen“, sagt der Mitarbeiter der UKM Gebäudemanagement GmbH. So ein Reinigungsvorgang sei körperlich anspruchsvoll, auch wenn eine Hebebühne dafür sorgt, dass man die unteren Bereiche des Bettes etwas bequemer erreichen könne. Jeder Zentimeter des Lattenrostes, jedes Kabel, das zu einem Bedienelement des Bettes gehört und auch die gesamte Spezialmatratze werden komplett gesäubert. „Und dabei ist es ganz egal, ob ein Patient nun fünf Minuten oder fünf Tage in dem Bett gelegen hat“, erläutert Marku.

Zwischen den vielen täglichen Reinigungsvorgängen bringen die Mitarbeitenden die frischen Betten wieder auf die zugehörige Station. „Da kann es schon mal ein bisschen stressig werden, wenn gerade viele neue Patienten erwartet und andere gerade erst entlassen werden“, erzählt Marku.

Neben den Reinigungstätigkeiten in der Bettenzen­trale ist das Team übrigens auch auf den Stationen im Einsatz, um regelmäßig Betten und Nachttische der Patienten zu reinigen.

Jeder Mitarbeiter der Bettenzentrale bekomme umfassende Unterweisungen zum Arbeitsschutz und zur Hygiene. Händedesinfektion, Schürze und Handschuhe gehörten immer mit dazu. Für jeden einzelnen Reinigungsvorgang werde ein frisches Tuch in die Desinfektionslösung getaucht, das durch eine bestimmte Falttechnik besonders hygienisch reinigt.

Reinigung und Desinfektion passieren in der sogenannten „unreinen Seite“ der Bettenzentrale. Das frisch desinfizierte Bett werde auf die „reine Seite“ geschoben.

Dort erhalte die Matratze einen frischen Bezug, auch Kissen und Bettdecke kommen vor jedem Neubezug frisch aus der Wäscherei. Für den Transport auf die Station wird das Bett zum Schutz zudem mit einer Folie bezogen. Und schon ist es bereit für den nächsten Einsatz auf der Station.

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