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ISEK: Antragstellung bis spätestens Ende September

Borghorst soll Anfang machen

Steinfurt

Über den Sommer hat die Politik zur Beratung noch Zeit, spätestens Ende September aber müssen sie gestellt sein, die Anträge für die Starterprojekte des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für eine Mittelgewährung ab 2022. Indes: Zunächst werden ausschließlich Borghorster Fördervorhaben ins Rennen um die Förderung geschickt.

Ralph Schippers

Jetzt noch Baustelle, alsbald jedoch Bestandteil der „Grünen Achse Borghorst“: das Areal des künftigen Gesundheitscampus. Foto: rs

Über den Sommer hat die Politik zur Beratung noch Zeit, spätestens Ende September aber müssen sie gestellt sein, die Anträge für die Starterprojekte des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für eine Mittelgewährung ab 2022. Indes: Zunächst werden ausschließlich Borghorster Fördervorhaben ins Rennen um die Förderung geschickt. Burgsteinfurt muss noch warten, kommt voraussichtlich erst bei der Fortschreibung ab 2025 zum Zug. In der Online-Informationsveranstaltung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Mobilität und digitale Infrastruktur stellten der Technische Beigeordnete Hans Schröder sowie der Fachdienstleiter Stadtplanung, Stefan Albers, am Mittwoch den aktuellen Stand der Dinge vor.

Aufgrund der „sehr beschränkt zur Verfügung stehenden Mittel“ sei der Verwaltung schon Ende vergangenen Jahres von Seiten der Bezirksregierung nahegelegt worden, sich bei der Bemühung um um eine Förderung zunächst auf den Ortsteil Borghorst zu beschränken. Wegen des deutlich größeren Handlungsbedarfs, so die Begründung, seien die Erfolgsausschichten auf eine Zuschussgewährung dort größer.

Schröder wie auch Albers berichteten von einer Begehung der Borghorster Innenstadt Mitte April, an dem neben Vertretern der Bezirksregierung auch solche aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes teilgenommen hätten. Dabei hätten sich diese durchaus angetan gezeigt von den angedachten Projekten. Neben der „Grünen Achse“, also die Aufwertung der Verbindung zwischen künftigem Gesundheitscampus und BWS-Center für mehr Aufenthaltsqualität (wir berichteten bereits), steht auch der Ortseingang Borghorsts an der Burgsteinfurter Straße im Fokus. Mittels eines landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs soll ein Umsetzungskonzept entwickelt werden. Auf dessen Grundlage würden dann einzelne Maßnahmen abgeleitet, erklärte Schröder das Prozedere. Es gehe dabei nicht nur um Umwelt und Klimaschutz, sondern auch um soziale Aspekte.

Mit einer Entscheidung über eine Bewilligung von Städtebaufördermitteln rechnet die Verwaltung für „Januar oder Februar 2022“. Mindestens bis dahin wird die Stadt weiter durch das Büro Complan aus Potsdam begleitet.

Von Seiten der Verwaltung sei man in der Zeitschiene, betonte Schröder. Die Politik indes brauche für die Vorberatungen noch Zeit, wie Ludger Kannen (Bündnisgrüne) bemerkte. Schröder erklärte, die Verwaltung stünde bereit, falls es Klärungsbedarf gebe.

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