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Nordwalde beteiligt sich zum zweiten Mal am „Stadtradeln“ / Attraktive Preise winken

Wechsel auf Sattel leicht gemacht

Nordwalde

Zum zweiten Mal beteiligt sich die Gemeinde Nordwalde an der „Stadtradeln“-Aktion. Die Premiere im September vergangenen Jahres war äußerst erfolgreich. Insgesamt 64 462 Kilometer wurden gesammelt. Bereits im Mai und zwar jetzt an Christie Himmelfahrt (Donnerstag) startet die zweite Auflage. Nordwalde will nicht nur am Erfolg des vergangenen Jahres anknüpfen, sondern hofft auf ein noch besseres Gesamtergebnis.

Vera Szybalski

Bürgermeisterin Sonja Schemmann bewirbt das „Stadtradeln“ in Nordwalde. Foto: Gemeinde Nordwalde

Die Nordwalderinnen und Nordwalder können wieder fleißig Kilometer sammeln, wenn sie in die Pedale treten. Die Gemeinde beteiligt sich zum zweiten Mal an der „Stadtradeln“-Aktion des Klima-Bündnisses. Drei Wochen lang, vom morgigen Donnerstag (13. Mai) bis zum 2. Juni (Mittwoch) können alle Menschen, die in Nordwalde leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, ihre Radkilometer zählen.

Die Premiere für Nordwalde im vergangenen Jahr war äußerst erfolgreich. 64 462 Kilometer wurden gesammelt. Die Erwartungen seien damit übertroffen worden, sagt Klimaschutzmanagerin Vera Edeling, die das „Stadtradeln“ wieder begleitet: „Es haben so viele mitgemacht. Das rief nach einer Fortsetzung.“ Deshalb war für sie klar: „Wenn es organisierbar ist, sind wir gerne wieder dabei.“ Dass diesmal im Mai und nicht im September die Kilometer gesammelt werden, ist eher die Regel als die Ausnahme. „Wir wären im letzten Jahr auch im Frühling gefahren. Wegen Corona ist das dann verschoben worden“, sagt Edeling.

Die Pandemie hat auch auf die zweite Auflage des „Stadtradelns“ in Nordwalde Auswirkungen. Große Radtouren mit vielen Leuten und Veranstaltu ngen zu der Aktion sind nicht möglich. „Ich hoffe auf das dritte Jahr“, sagt Edeling schmunzelnd. Wichtiger als ein Programm seien aber sowieso die täglichen Strecken. Schließlich soll das „Stadtradeln“ die Menschen dazu motivieren, für die kurze Strecke zum Einkaufen, zur Arbeit oder zur Schule im Alltag das Auto stehen zu lassen und stattdessen auf das Fahrrad zu steigen.

Der Umstieg aufs Rad leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn der Verkehr spielt keine kleine Rolle bei der Klimakrise. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten und Ortskernen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO vermeiden, teilt die Gemeinde mit.

Wer schon beim „Stadtradeln“ mitgemacht hat, kennt das Prozedere. Es können die Benutzerdaten aus dem Vorjahr genutzt werden. Für alle, die neu dabei sind, ist der Einstieg nicht schwer. Anmeldungen sind über die Internetseite möglich. Im Online-Kalender, über die „Stadtradeln“-App oder das Radel-Protokoll auf dem Flyer der Gemeinde können die Radkilometer verbucht werden.

Der Flyer liegt an mehreren Stellen im Ort, etwa in der Verwaltung, den beiden Geldinstituten oder im Parkhotel aus. Letzteres ist gleichzeitig Stempelort für die Aa-Vechte-Tour, zu der der Arbeitskreis „Steinfurter Land“ unter dem Motto „Radeln, Stempeln und Gewinnen“ einlädt. Das lässt sich verbinden – für die Aa-Vechte-Tour Stempel und für das „Stadtradeln“ Kilometer sammeln.

Wer noch etwas mehr Anreiz braucht, kann sich auch in diesem Jahr wieder mit seinem Team messen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann ein Team gründen oder beitreten. Die ersten haben sich schon angemeldet, die auch im Vorjahr Kilometer gesammelt haben, sagt Edeling.

Dazu gehören die Kfd, Parteien, die Gemeindeverwaltung, der Arbeitskreis Faire Woche und einige Familienteams. Neu ist in diesem Jahr, dass die Schulen in Nordrhein-Westfalen parallel zum „Stadtradeln“ beim „Schulradeln“ mitfahren können.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird es zum Abschluss wieder eine Verlosung geben. Weil die Verwaltung mehr Sponsorinnen und Sponsoren gewonnen hat, können auch ein paar mehr Preise als im vergangenen Jahr vergeben werden. Dafür ist es wichtig, dass die ausgefüllten Radel-Protokolle bis 8. Juni (Dienstag) in der Verwaltung vorliegen.

Ein Ziel würde Vera Edeling bei der zweiten „Stadtradeln“-Auflage in Nordwalde gerne erreichen: „Es wäre super, wenn wir das Vorjahresergebnis schaffen oder sogar übertreffen würden.“ Ab dem morgigen Donnerstag können alle Nordwalderinnen und Nordwalder mithelfen, dieses Ziel zu erreichen.

  • Wer Rückfragen hat, kann sich an Vera Edeling in der Verwaltung unter Telefon 0 25 73 / 92 91 22 oder per E-Mail an edeling@nordwalde.de wenden.
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