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Leugermann Apotheken an großen Impfaktionen beteiligt

3000 Menschen bekommen ihren ersehnten Piks

Lengerich/Osnabrück

Bereits Anfang Mai haben Leugermann Apotheken dazu beigetragen, dass in Osnabrück und Bersenbrück zwei große Impfaktionen stattfinden konnten. Am Wochenende steht die nächste an, wieder in Osnabrück. Stefan Leugermann berichtet, was es damit auf sich hat.

Paul Meyer zu Brickwedde

Über die möglichen Nebenwirkungen von Astrazeneca ist viel berichtet worden. Der Impfstoff war in der Folge weniger gefragt, das macht nun große Aktionen wie die in Osnabrück möglich. Foto: Nicolas Armer

Am Wochenende findet in Osnabrück erneut eine große Impfaktion statt. 3000 Personen – Mindestalter 40 Jahre – können sich Astrazeneca spritzen lassen. Neben dem Schmerztherapiezentrum Brau & Michel, dessen Ärzteteam an der Gesamtschule im Stadtteil Schinkel einen Piks nach dem anderen setzen wird, haben die Leugermann Apotheken (Lengerich) einen gewichtigen Anteil am Zustandekommen.

Für Stefan Leugermann ist das Ganze hörbar eine Herzensangelegenheit. Im Gespräch mit den WN sagt er, dass es ihm ein großes Anliegen sei, möglichst viele Impfungen zu ermöglichen, um die „belastende Pandemie“ endlich in den Griff zu bekommen.

Da trifft es sich offenbar gut, dass durch die Atlas apotheke an der Lotter Straße in Osnabrück seit Langem eine Zusammenarbeit mit dem Schmerztherapiezentrum besteht. So wusste Leugermann, dass die Ärzte dort „sehr impfaktiv“ sind. „Sie haben bei uns immer die Maximalmengen geordert.“ Als er dann von Impfstofflieferanten erfuhr, dass Astrazeneca in großen Mengen verfügbar war, fragte er bei Brau & Michel an, ob Interesse bestünde.

So kam es Anfang Mai zu den beiden ersten großen Impfaktionen , eine im Osnabrücker Stadtteil Schinkel, wo die Inzidenzwerte lange sehr hoch waren, und eine in Bersenbrück. Dafür holten das Schmerztherapiezentrum und Leugermann auch noch die Stadt und den Landkreis mit ins Boot. „Insgesamt 4000 Menschen wurden geimpft“, erzählt Leugermann.

Dabei beschränkt sich die Rolle seines Unternehmens nicht allein auf die Beschaffung. Auch für die Aktion an diesem Wochenende werden Mitarbeiter, die normalerweise in einem sogenannten Sterillabor arbeiten, das der Apotheke an der Lotter Straße angeschlossen ist, zusammen mit Kollegen einer anderen Apotheke die Spritzen aufziehen. Dafür seien sie durch ihre sonstige Tätigkeit bestens geeignet, versichert Leugermann, der zugleich betont, dass es vor allem ein Projekt der Ärzte des Schmerztherapiezentrum sei. „Wir liefern nur Support.“

Auf die Frage, ob er sich Ähnliches auch für Lengerich vorstellen könne, antwortet Leugermann, dass es in der Stadt und den umliegenden Kommunen viele Ärzte gebe, die bereits „tolle Impfaktionen“ auf die Beine gestellt hätten. Wenn sich da noch etwas Neues ergeben würde, sei man selbstverständlich bereit, das zu unterstützen und würde sich immer gerne um Impfstoff für die Region bemühen.

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