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Ledder Werkstätten schließen mobiles Impfzentrum

Langsame Rückkehr in den ganz normalen Alltagsbetrieb

Tecklenburg-Ledde

Über 90 Prozent der berechtigten Personen haben das Impf-Angebot in den Ledder Werkstätten genutzt. Spätestens am 5. Juni, hätten diese Menschen den vollen Impfschutz, schreibt die Einrichtung.

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Nach Abschluss der Impfaktion in den LeWe haben rund 90 Prozent aller Bewohner, Beschäftigten und Mitarbeiter nun Impfschutz. Foto: LeWe

Aus dem komplett eingerichteten mobilen Impfzentrum hat die Haustechnik der Ledder Werkstätten (LeWe) wieder die Therapiehalle gemacht. Ausnahmslos allen Bewohnern, Beschäftigten und Mitarbeitern wurde laut Pressemitteilung ein Angebot gemacht. Jetzt hat die Einrichtung ihre Impfaktion abgeschlossen. Mehr als 90 Prozent aller berechtigten Personen hätten vom Impf-Angebot Gebrauch gemacht. Damit hätten diese Menschen – nach 14 Tagen Karenzzeit – spätestens am 5. Juni den vollen Impfschutz, heißt es in der Mitteilung.

Exakt 1858 Menschen sind in Ledde geimpft worden, unter ihnen auch Personen aus DRK-Ortsvereinen, Feuerwehren oder vom Caritas-Verband Emsdetten-Greven. Ledde war durch den Kreis als mobiles Impfzentrum ausgewiesen worden. Verteilt über den Mai fanden jetzt an sechs Tagen alle Zweitimpfungen statt, die jeweils drei oder vier Ärzte aus der Region für die Anamnesegespräche begleiteten.

Den Piks bekamen die Menschen mit Behinderungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dass ausgebildete Krankenschwestern und Krankenpfleger impften, hatte laut LeWe zwei Gründe: Zum einen deren fachlichen Hintergrund, zum anderen vor allem ihre Vertrautheit mit den Personen. Das habe Einigen Unsicherheit und Angst genommen.

Die tägliche Versorgung mit dem Impfstoff und organisatorische Kooperation mit dem Impfzentrum des Kreises am Flughafen habe gut funktioniert, sodass minutiös vorgeplante Zeitabläufe eingehalten werden konnten. Insbesondere Angehörige, die häufig ihre Verwandten zu den Terminen begleiteten, seien von der guten Organisation in Ledde begeistert gewesen. Dass alles reibungslos klappte, dafür sorgte das große Team aus Verwaltung und Werkstatt.

Mit der neu gewonnenen Sicherheit kehren die Beschäftigten jetzt nach und nach in ihre Betriebsstätten zurück. Rehasport in der Gruppe ist seit Dezember landesweit verboten, aber die Physiotherapie durch hauseigene Mitarbeiter fand während der gesamten Zeit vor allem in den LeWe-Wohnbereichen statt. Auch Sportangebote im kleinen Rahmen und oft im Freien habe es gegeben, teilen die LeWe mit. Die Hoffnung sei, dass die Therapiehalle im Sommer wieder voll genutzt werden kann.

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