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Greven hat 591 Kilometer Straßen

Wegenetz muss gehegt und gepflegt werden

Greven

Die Wirtschaftswege in Greven müssen ständig gepflegt und saniert werden. Die Stadtverwaltung hat jetzt eine Zustandsbewertung durchgeführt und schlägt eine Reihenfolge vor, in der die Wege saniert werden müssen.

Peter Beckmann

Die Westeroder Straße steht ganz oben auf der Liste und soll als erste saniert werden. Foto: Stadt Greven

Ok, der Spruch ist alt. Aber: Er hat seine Berechtigung. „Die größte Stadt in Engeland ist London an der Thems‘, das größte Dorf im Münsterland ist Greven an der Ems.“ Denn das hängt sicherlich mit den vielen Bauerschaften zusammen, die die Innenstadt Grevens umgeben. Insgesamt kommen da 140 Quadratkilometer zusammen, die Greven ausmachen. Konsequenz daraus: Die Stadt hat ein Straßen- und Wegenetz in einer Länge von insgesamt 591 Kilometern, 345 Kilometer davon firmieren unter dem Begriff Wirtschaftswege. Und um eben die geht es bei der kommenden Sitzung des Bezirksausschusses für die Bauerschaften am Mittwoch ab 17 Uhr im Ballenlager. Denn dieses Wegenetz muss natürlich gehegt und gepflegt werden.

Für die Wirtschaftswege steht auf gesamter Länge eine Zustandsbewertung zur Verfügung. Ergebnis: In großen Teilen ist das Wirtschaftswegenetz in einem befriedigenden Zustand, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss. Aber: Es gibt auch einige Wege die dringend saniert werden müssen.

Aufgeführt sind Abschnitte der Westeroder Straße, des Glanerings, der Straße Am Mühlenbach, des Winkelhoeks, der Bockholter Straße und der Straße Guntruper Berge. Die sind laut Verwaltung in einem besonders schlechten Zustand und müssen dringend saniert werden. Geschätzte Kosten hierfür: Rund 830 000 Euro.

In Abstimmung mit dem Landwirtschaftlichen Ortsverein - LOV - wurde der Hebesatz für die Grundsteuer A (landwirtschaftliche Flächen) schrittweise angehoben. Im Gegenzug stellt die Stadt Greven seit dem Jahr 2017 einen jährlichen Betrag für investive Maßnahmen an Wirtschaftswegen zur Verfügung. Allerdings wurde das Geld bislang für den Neubau der Brücke bei Hembergen verwendet.

Für den Ausbau der Wirtschaftswege stehen im aktuellen Haushaltsjahr 135 000 Euro zur Verfügung, für den Ausbau des Rad-, Fuß- und öffentlichen Nahverkehr sind es 900 000 Euro. „Mit dem Auftakt des Programms zum Ausbau der Wirtschaftswege können die zur Verfügung stehen Mittel zielgerichtet eingesetzt werden und damit den Nutzern der Wirtschaftswege, vor allem landwirtschaftlichem Verkehr, aber auch Freizeitnutzern zu Gute kommen“, heißt es in der Vorlage. Die vorgelegte Liste sei dabei nicht als abschließend anzusehen und könne bei Bedarf angepasst werden.

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