Küchen Schröer

Die Küche als Freizeitfaktor

Greven

Der Küchen-Experte Stefan Schröer kennt alle Trends. Schon seine Eltern Günter und Liane Schröer gründeten 1987 das Familien-Unternehmen in Ladbergen.

Pia Weinekötter

Die Küche als Freizeit-Faktor: Warum nicht mal eine Outdoor-Küche, wie Stefan Schröer sie in seinem Küchen-Geschäft am Völkerball-Kreisel präsentiert? Foto: Pia Weinekötter

Hochglanz oder Matt, Weiß oder Schwarz, Landhaus oder Modern, mit oder ohne Dampfgarer? Das sind nur einige von vielen Fragen bei der Küchenplanung, für die Stefan Schröer gemeinsam mit seinen Kunden individuelle Antworten findet. Der Küchen-Experte kennt alle Trends. Schon seine Eltern Günter und Liane Schröer gründeten 1987 das Familien-Unternehmen in Ladbergen. „Ich bin mit dem Thema Küche großgeworden“, beschreibt Stefan Schröer seinen Berufsweg.

Das Küchen-Geschäft hat er von der Pike auf gelernt und kennt sich sowohl in den kaufmännischen als auch in den technischen Belangen bestens aus. Nach dem Tod seines Vaters und dem Ruhestand seiner Mutter zog der gebürtige Ladbergener 2014 mit dem Unternehmen nach Greven. „Hier haben wir einfach ein größeres Einzugsgebiet und mit dem Geschäft direkt am Völkerball-Kreisel eine 1A-Lage, so dass wir die Zukunft unseres Geschäftes auch für die dritte Schröer-Generation sichern können“, erläutert der 49-Jährige die Gründe für die Standortverlagerung.

Doch was ist das Besondere im Hause Schröer-Küchen? „Was uns auszeichnet, ist nicht nur die umfassende und individuelle Beratung in familiärer Atmosphäre“, erklärt der Unternehmer, „für uns ist das Wichtigste: wir können zuhören!“ Das hört sich zwar eigentlich einfach an, ist aber trotzdem in der Branche wohl keineswegs selbstverständlich. Von vielen Kunden hat er bereits das Feedback erhalten: „Bei anderen Planern wurden unsere Wünsche nicht berücksichtigt, sondern mit den Worten, ‚das macht man heute anders‘, ignoriert.“

Bei den Wünschen spielt neben der genau auf den Kunden zugeschnittenen Planung natürlich auch dessen Budget eine wichtige Rolle „Wir planen nach Kunden-Budget und nicht darüber“, betont Schröer. Mittlerweile liegt das übliche Budget nicht mehr bei 10 000 Euro sondern eher bei 15 000 Euro bei einem Lebenszyklus der Küche von etwa 20 Jahren. „Für unsere Kunden realisieren wir entweder Küchen in Neubauten oder sie sind Zweiteinrichter, das heißt wir ersetzen die bestehende Küche.“

Bei der Fertigung der Küche setzt Schröer auf zuverlässige und langjährige Partner. So arbeitet er im Möbelbereich mit Häcker zusammen. Ein deutsches Familienunternehmen, das mittlerweile auf dem Markt der zweitgrößte Hersteller ist, aber trotzdem auch sehr individuell angepasste Schranklösungen anbietet: „Dort fertigt man auch mit Losgröße 1“, betont Stefan Schröer.

Im Elektrobereich setzt er auf die bekannten Markenhersteller Miele und Neff sowie das Rheinenser Unternehmen Berbel, das ein Prinzip für eine besonders effektive Dunstabzugstechnik hat. „Uns ist wichtig, dass möglichst viel aus inländischer Produktion stammt“, erläutert Schröer, „zudem konzentrieren wir uns auf wenige aber qualitativ hochwertige Hersteller, die ein sehr gutes Produkt, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie einen guten Kundendienst bieten.“

Das Team von Küchen Schröer ist klein, hochmotiviert, perfekt aufeinander eingespielt und jeder bringt seine besondere Expertise mit: So hat seine Kollegin Astrid Hagen in der Ausstellung als gelernte Tischlerin bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf die handwerkliche Machbarkeit, bei seiner Frau Manuela laufen im Hintergrund die Fäden in der Buchhaltung zusammen und sein gutgeschultes Aufbau-Team sorgt beim Kunden vor Ort für den reibungslosen Ablauf.

Und was sind die aktuellen Küchentrends? „Neben der Optik legen die Kunden viel Wert auf den Genussfaktor beispielsweise mit Dampfgarer, Weinkühler oder Kaffeeautomat“, weiß Stefan Schröer, „und wir konzentrieren uns auf eine ergonomische Planung mit höheren Arbeitsflächen sowie Geschirrspüler und Backofen in rückenschonender Arbeitshöhe.“

Und noch einen Trend verzeichnet der Experte: „Küche wird mehr zum Freizeitfaktor, so dass wir auch eine Outdoor-Küche anbieten, die 365 Tage im Jahr draußen stehen kann.“ Womit dann noch eine weitere Küchen-Frage zu lösen wäre: Indoor oder outdoor?

Startseite