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Baugenehmigung steht kurz bevor

Aldi steht in den Startlöchern

Reckenfeld

Der Baugenehmigung für den Aldi-Neubau in der Reckenfelder Ortsmitte steht nichts mehr im Wege. Schon bald könnten die Bauarbeiten starten.

Oliver Hengst

Auf der Fläche zwischen Edeka und Caritas-Wohnheim sind bereits erste Pflöcke platziert worden, die auf die nahenden Bauarbeiten hindeuten. Foto: Oliver Hengst

Das Feld für Aldi in der Ortsmitte ist bereitet. Der Discounter kann schonmal die Bagger bestellen. „Die Änderung des Flächennutzungsplanes ist genehmigt“, erklärt Stadt-Sprecher Wolfgang Jung auf Anfrage. Somit könne der Bebauungsplan für den Bereich wirksam werden.

An eben jener Genehmigung hatte es zuletzt gehakt. Die zuständige Bezirksregierung Münster hatte drei Monate Zeit für die Prüfung – und nun letztlich wie erwartet grünes Licht gegeben.

Nun fehlt eigentlich nur noch die Baugenehmigung für Aldi. „Die ist in Arbeit“, sagt Jung. „Es gibt diese Woche dazu ein letztes Gespräche“, bei diesem gelte es, letzte Details abzustimmen. Nichts Weltbewegendes mehr, eher „Feinarbeit“ wie Jung betont. „Es gibt eine total große Zuversicht, dass da nichts mehr dazwischen kommt.“

Aldi hatte stets erklärt, mit dem Neubau neben Edeka starten zu wollen, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Somit dürfte es nun sehr zeitnah losgehen mit den Bauarbeiten. Kürzlich konnte man schon Menschen mit neonfarbenen Warnwesten dabei beobachten, wie sie die Fläche in Augenschein nahmen. Auch erste Pflöcke, die wohl die künftigen Konturen des Neubaus markieren, sind schon platziert worden.

Das Discounter-Unternehmen will wie berichtet einen Ersatz-Neubau schaffen, der an die Stelle des zu klein gewordenen Marktes an der Emsdettener Landstraße treten soll. Der Neubau (1200 Quadratmeter Verkaufsfläche) soll auf einer Freifläche an der Steinfurter Straße entstehen – zwischen Edeka-Markt und dem neuen Caritas-Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Aldi stellt nach und nach alle Märkte auf eine neues Konzept mit neuer Design-Sprache um. An manchen Standorten geschieht dies im Bestand, oft wird aber auch neu gebaut. Die beiden Standorte in Greven sind beispielsweise durch Neubauten an selber Stelle ersetzt worden. Vorteil in Reckenfeld: Bis der neue Markt eingeweiht wird kann der bisherige (weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche) weitergenutzt werden.

Für die Nachnutzung des jetzigen Aldi-Areals gibt es bereits Vorüberlegungen: Hier soll perspektivisch Wohnbebauung entstehen.

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