1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Muensterland
  4. >
  5. Altenberge
  6. >
  7. Kontakt wird auch online gesucht

  8. >

Seniorenbeirat ist erster Ansprechpartner für die ältere Bevölkerung

Kontakt wird auch online gesucht

Altenberge

Der Seniorenbeirat steht vor allem der älteren Bevölkerung in Altenberge mit Rat und Tat zur Seite. Coronabedingt beantwortet das Beratungsteam aktuell Fragen zur Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und vieles mehr in den Räumen des Familienbündnisses an der Kirchstraße oder immer öfter auch online. In diesem Zusammenhang will der Seniorenbeirat das Beratungsteam auch für Zoom-Konferenzen schulen.

Martin Schildwächter

Stellten die Angebote des Seniorenbeirates vor (v.l.): Helga Haarmann, Gaby Schnell und Brigitte Hellweg. Foto: mas

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Wohnen im Alter, Öffentlicher Personennahverkehr, Klönnachmittag und und und. Wer Gaby Schnell, die Vorsitzende des Altenberger Seniorenbeirates, danach fragt, zu welchen Themen sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter Antworten geben können, könnte sie die Liste „endlos“ weiterführen.

Die Antworten auf Fragen zu diesen Themenfeldern gibt es nun auch in den Räumen des Familienbündnisses an der Kirchstraße, das derzeit coronabedingt geschlossen ist. Die Möglichkeit, unter dem „Dach“ des Familienbündnisses hier präsent zu sein, findet Gaby Schnell „ganz hervorragend“.

Es hatte in der Vergangenheit immer wieder feste Beratungstermine gegeben, unter anderem im Rathaus und im Heimathaus. Doch die Einbindung in feste Beratungsstrukturen kommt beim Seniorenbeirat sehr gut an.

Aber zurück zu den Themen: „Es gib keine Beratungsstunde, in der nicht nach einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht gefragt wird“, sagt Gaby Schnell. Zwar gebe es viele Infobroschüren zu diesen komplexen Anliegen, trotzdem verweisen „wir auch an Experten“, so die Seniorenbeirats-Vorsitzende. Hier greife das gute Netzwerk.

Zudem spiele „Wohnen im Alter“ eine große Rolle. Denn bevor ältere Menschen bei der Gemeindeverwaltung Rat suchen, wählen sie zunächst den Seniorenbeirat als Ansprechpartner, hat Gaby Schnell festgestellt. „Wir sind dann oft auch Brückenbauer.“ Ein typischer Fall: Nach einem Unfall ist die Mobilität eingeschränkt, die eigenen vier Wände müssen dafür umgebaut werden. Gibt es dafür Zuschüsse? Dann werden Ansprechpartner bei Behörden vermittelt, so Gaby Schnell.

„Gesundheitsthemen“, sagt Brigitte Hellweg, „sind immer wieder akut.“ Zudem interessieren sich Neubürgerinnen und Neubürger, ob Jung oder Alt, auch dafür, welche Angebote es vor Ort zur Gestaltung der Freizeit gibt. Hier kann der Seniorenbeirat auf eine ganze Palette von altersgerechten Angeboten verweisen – von der Sportgruppe bis zum Klönkreis.

Zudem stellt Gaby Schnell immer wieder fest, dass ältere Mitmenschen „gerne in den Ortskern ziehen möchten“. Einige fühlen sich „abgeschnitten“ und suchen deshalb eine Wohnung im Zentrum.

Doch für den Immobilienmarkt ist das Beratungsteam, zu dem Helga Haarmann, Brigitte Hellweg, Hildegard Demming und Sieglinde Siegmund gehören, nicht zuständig.

In naher Zukunft möchte der Seniorenbeirat das Team in puncto Zoom-Konferenzen schulen, kündigt Gaby Schnell an. Denn auch das habe die Corona-Pandemie gezeigt: Die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger suchen den Kontakt auch online. Und damit dieser auch problemlos in Form von Online-Konferenzen funktioniert, könne eine Schulung durchaus sinnvoll sein, sagt Gaby Schnell.

Derzeit finden aufgrund der Corona-Pandemie die Donnerstags-Sprechstunden (10 bis 11 Uhr) noch nicht statt. Weitere Infos gibt es unter: www.seniorenbeirat-altenberge.de

Startseite