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Thema im Hauptausschuss in Lüdinghausen

Rathauserweiterung: Kehrtwende nicht ausgeschlossen

Lüdinghausen

Der Haupt- und Finanzausschuss diskutiert am Donnerstag über die Rathauserweiterung. Die Verwaltung hat dafür zwei Vorschläge erarbeitet.

Peter Werth

Die Pläne für die Rathauserweiterung stammen aus dem münsterischen Büro Hartig/Meyer/Wömpner mit dem Lüdinghauser Architekten Arno Meyer. Foto: Architekturbüro WBW

„Rathauserweiterung – Weiteres Vorgehen“ heißt es auf der Tagesordnung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) am Donnerstag (6. Mai). Zwei Beschlussvorschläge der Verwaltung liegen da den Kommunalpolitikern vor. Im ersten wird empfohlen, die Pläne zur Erweiterung weiter zu verfolgen und den entsprechenden Sperrvermerk im Haushalt aufzuheben. Den hatte der HFA mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen am 19. Januar verfügt (WN berichteten). Es ging um die Summe von 351 000 Euro, die für Architektenleistungen, Gutachten und eine Untersuchung des Baugrundes eingesetzt werden müssten.

Eine Kehrtwende in der Debatte um die Erweiterung könnte die Zustimmung des Ausschusses zum Alternativvorschlag sein. Dieser sieht vor, dass die Verwaltung im kommenden Jahr den Flächenbedarf für das Rathaus „im Rahmen einer Organisationsuntersuchung“ überprüfen soll. Bis dahin sollten die Pläne für die Erweiterung auf Eis gelegt werden. Dabei solle eine „kritische Überprüfung der künftigen Flächenbedarfe“ vorgenommen werden.

In jedem Fall sei jedoch für eine Zwischenzeit die Anmietung weiterer Büroflächen nötig, um den „akuten Bedarf zu decken“, heißt es in der Verwaltungsvorlage abschließend.

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