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Rettungstransportwagen an das Rote Kreuz übergeben

Mit 160 PS und den neuesten Standards

Lüdinghausen

„Der neue Rettungstransportwagen ist ausgestattet wie eine rollende Intensivstation“, sagte Stefan Feldkamp vom DRK bei der Vorstellung des Fahrzeugs. An dem rund 100 000 Euro teuren Wagen hat sich auch die Stadt Lüdinghausen beteiligt.

Ann-Christin Frank

Der neue Rettungswagen des DRK. Foto: acf

Mit 160 PS und einer flotten Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern kann der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Lüdinghausen nun mit seinem neuen grundüberholten Rettungstransportwagen in die Einsätze starten und so den Regelrettungsdienst im gesamten Kreisgebiet unterstützen.

„Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Vorstellung des neuen Fahrzeugs seit dem vergangenen November immer wieder geschoben werden, denn seither ist das Gefährt im Besitz des DRK“, erklärte Ingeborg Bartsch, DRK-Ortsvereinsvorsitzende, die an die Rettungswagen-Besatzung zur Fahrzeugübergabe eine Plakette des heiligen Chris­topherus, dem Schutzpatron der Reisenden und Fahrzeugführer, überreichte.

Das Fahrzeug der Ehrenamtlichen schließe eine wichtige Lücke, wenn beispielsweise alle anderen Rettungswagen im Einsatz sind, brachte DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann es auf den Punkt.

Die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs sei nötig gewesen, weil man aus rechtlichen Gründen mit dem alten Rettungswagen nicht mehr über die Kreisgrenzen habe fahren dürfen.

Rollende Intensivstation

„Der neue Rettungstransportwagen ist ausgestattet wie eine rollende Intensivstation“, sagte Stefan Feldkamp vom DRK und fügt noch einige technische Details hinzu: „Neben einer Klimaanlage, einem Navigationsgerät und einer neuen Funkanlage gibt es auch die Möglichkeit, die Medikamente zu kühlen, sodass diese länger haltbar sind.“ Der ganze Wagen sei zudem luftgefedert und könne bei der Aufnahme eines Patienten auch entsprechend abgesenkt werden. Auch der geräumige Innenraum biete genügend Platz, um Materialien und Geräte gut unterzubringen.

Die Kosten des Rettungstransportwagens belaufen sich auf insgesamt 100 000 Euro. Die Stadt Lüdinghausen hat mit fast 32 000 Euro ein Drittel der Gesamtkosten zur Anschaffung des gebrauchten Fahrzeugs getragen. Auch die Sparkasse beteiligt sich mit 5000 Euro an dem Fahrzeug und unterstützt so die Arbeit des DRK.

Stefan Feldkamp zeigte den Innenraum des neuen Rettungstransportwagens des DRK. Foto: acf

„Wir sind dem DRK sehr dankbar dafür, wie es sich im Rettungsdienst täglich für die Gesundheit und das Wohlergehen unser Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Darüber hinaus leistet das DRK insbesondere derzeit in der Corona-Krise Großartiges“, wertschätzte Bürgermeister Ansgar Mertens besonders auch die ehrenamtliche Arbeit der Besatzung des DRK-Rettungstransportwagens.

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