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Fünf weitere Flächen in Herbern

Blühflächen sprießen aus dem Boden

Herbern

In Ascheberg sprießen die Blühflächen zurzeit nur so aus dem Boden. Fünf weitere Areale kommen nun in Herbern hinzu. Dafür sorgen die Landwirte gemeinsam mit Stefan Grünert, Rentmeister der Graf von Merveldt’schen Verwaltung.

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Bürgermeister Thomas Stohldreier (2.v.r.), Stefan Grünert, Rentmeister der Graf von Merveldt’schen Verwaltung (l.), Gerhard Reimann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Herbern (r.), und Tobias Große­richter (2.v.l.) haben Blumen auf Flächen in Herbern ausgesät. Foto: Gemeinde Ascheberg

Im Gemeindegebiet werden zahlreiche Flächen bewusst mit Blühpflanzen angelegt. Neben den Blühflächen der Gemeinde in den drei Ortsteilen und dem neuen Projekt „Artenvielfalt durch Blühpatenschaften“ der Initiatoren Dirk Schulze Pellengahr und Hubertus Beckmann säht unter anderem der Landwirtschaftliche Ortsverein in Herbern jedes Jahr zahlreiche Blühflächen aus. „Ich habe bereits die Rückmeldung erhalten, dass wir mit den Blüh- und Uferrandstreifen kreisweit führend sind“, berichtet Bürgermeister Thomas Stohldreier erfreut.

Neben anderen Projekten erweitern die Landwirte in Herbern nun gemeinsam mit Stefan Grünert, Rentmeister der Graf von Merveldt’schen Verwaltung, die Blühflächen noch einmal. „Wir legen dieses Jahr am Schloss Westerwinkel, aber auch im Ortskern und im Außenbereich von Herbern fünf zusätzliche Blühflächen auf insgesamt zwei Hektar an“, erklärt Stefan Grünert.

Engagement freut den Bürgermeister

Bürgermeister Thomas Stohldreier freut dieses Engagement sehr: „Es ist toll, dass bereits seit Jahren so viel unternommen wird, dass sich nun immer mehr Initiativen für Blühflächen finden und weitere Flächen zur Verfügung gestellt werden. Durch viele kleine und größere Blühflächen gehen wir einen guten Schritt in Richtung Artenschutz.“

Die Landwirte in Herbern verwenden eine bereits über Jahre verfeinerte Saatmischung. „Diese vielseitigen Blumen passen gut zusammen und blühen bis in den November hinein“, erklärt Gerhard Reimann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Herbern. Bisher hatten die Landwirte für die Blumen Standorte gewählt, an denen viele Menschen vorbeikommen, etwa an zentralen Straßen. Diese werden nun noch ausgeweitet. „Bei den Blühflächen braucht man auch Erfahrung und Glück, denn die Blumen blühen nicht auf jedem Boden gleich gut“, erklärt Reimann. „Wenn das Klima beispielsweise zu trocken ist, geht die Saat nicht auf“, weiß auch Stefan Grünert. Die nun ausgesäten Flächen sollen in einigen Wochen noch einmal begutachtet werden. Bis dahin heißt es: Daumen drücken, dass das Wetter in diesem Jahr mitspielt.

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