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Bau- und Planungsausschuss beschließt Umgestaltung des Düstermühlenwegs

Die Linden in Heek bleiben, wo sie sind

Heek

Die Linden am Düstermühlenweg sind seit Jahren immer wieder mal Thema im Bau- und Planungsausschuss. Dabei wurde ein grundsätzlicher Beschluss schon vor längerer Zeit gefasst:

Bernd Schäfer

Die Linden am Düstermühlenweg bleiben stehen Foto: Rupert Joemann

Das von den Anliegern gewünschte Fällen der Bäume kommt nicht in Frage. Daran wurde auch in der jüngsten Sitzung am Mittwochabend nicht gerüttelt. „Wir wollen nicht neu über die Bäume diskutieren – die bleiben da“, stellte Thomas Söbbing (CDU) auch im Sinne der anderen Ausschussmitglieder klar.

Zuletzt hat das Planungsbüro Martinko noch einmal die Straße samt Gehwegen genau unter die Lupe genommen. „Meine Mitarbeiterin kam von der Ortsbegehung zurück und sagte: Die Straße sieht doch super aus, ich weiß gar nicht, was die Heeker haben“, fand Nina Martinko keinen größeren Handlungsbedarf.

Zwar seien tatsächlich hier und da einige Stellen des Gehwegs reparaturbedürftig, das sei aber mit wenig Aufwand leicht zu beheben. „Die Straße ist insgesamt in einem guten Zustand. Es gibt in der Gemeinde sicherlich welche, die mehr Sanierungsbedarf haben. Sie müssen entscheiden, ob Sie das Geld lieber in sanierungswürdigere Straßen stecken wollen“, stellte die Planerin die Ausschussmitglieder vor die Wahl zwischen zwei Varianten: Ein aufwändigerer Umbau, bei dem die Baumscheiben zu Lasten einer Verengung der Fahrbahn vergrößert werden, zum Preis von etwa 80 000 Euro oder eine einfache Reparatur der Gehwege, die etwa 10 000 Euro kosten würde.

„Wir finden die erste Variante besser, weil sie nachhaltiger ist und keine weiteren Schäden zu befürchten sind“, gab Christian Schubert die Meinung der SPD-Fraktion wieder.

Mario Strehlow (CDU) unterstützte diese. „Wenn man sieht, dass es jetzt schon so viele Schäden gibt und wie die Bäume eingepfercht sind, bevorzugen wir ebenfalls diese Variante, weil sie zielführender und nachhaltiger ist.“

Das Dinkelbündnis warb dagegen für die einfachere Variante. „Die Bürger sind ja nur mit dem Gehweg unzufrieden“, begründete Heinz Schlichtmann diese Einstellung.

Tobias Neumann (DB) ergänzte: „Wir haben Straßen, wo dringenderer Bedarf besteht.“

Für die Gemeindeverwaltung beschrieb Thorsten Meyer die Situation am Düstermühlenweg: „Wir wussten, dass die Bäume der Straße schaden. Wenn wir sie erhalten wollen, ist das eine Dauerbaustelle, da müssen wir immer wieder mal was reparieren.“ Nina Martinko bestätigte das, schränkte aber ein: „Es ist doch eigentlich kein Problem, alle zehn Jahre mal die Pflasterung zu reparieren.“

Bei der abschließenden Abstimmung sprachen sich die Fraktionen von CDU und SPD für die umfassendere Sanierungsvariante aus, für die Sanierung einzig des Gehwegs stimmt nur das Dinkelbündnis.

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