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Martin Bültmanns pandemiebedingter stiller Abschied

Feuerwehrsprecher geht in Ruhestand

Gronau

1983 machte Martin Bültmann sein Hobby zum Beruf – er wurde Feuerwehrmann. 38 Jahre später, Ende April, hat er sich pandemiebedingt still von der Wehr verabschiedet. 38 Jahre, in denen er viel erlebt hat und nicht nur als Brandschutzerzieher stadtweit bekannt wurde.

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Als Pressesprecher, aber auch als Brandschutzerzieher war Martin Bültmann viele Jahre lang „das Gesicht“ der Gronauer Feuerwehr. Ende April hatte er seinen letzten Arbeitstag. Foto: Feuerwehr Gronau

Martin Bültmann hat Ende April seinen letzten Dienst bei der Gronauer Feuerwehr angetreten. „Eigentlich wollte ich mit allen Kolleginnen und Kollegen in den Mai tanzen“, so Bültmann. Aufgrund der aktuellen Lage wurde seine Verabschiedung in den wohlverdienten Ruhestand in einem sehr kleinen Rahmen durchgeführt.

Vom Kaufmann zum Brandoberinspektor

Martin Bültmann, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, machte 1983 sein Hobby zum Beruf. Er absolvierte die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann. Es folgten bis zuletzt unzählige Lehrgänge und Seminare wie auch die Rettungsassistenten-Ausbildung und der Lehrgang zum Gruppenführer.

Brandoberinspektor Bültmann war jahrelang im 24-Stunden-Dienst als Wachabteilungsleiter tätig. Zuletzt verrichtete er seinen Dienst im Tagdienst als Leiter des Bereiches Abteilung IV – Verwaltung und Organisation. Er war Pressesprecher der Feuerwehr Gronau und somit verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Viele Kinder kennen ihn

Martin Bültmann ist bei vielen Mädchen und Jungen stadtbekannt, da ihm die Brandschutzerziehung der kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr am Herzen liegt. So hat er jedes Jahr über 500 Kindern der Gronauer Kindergärten anschaulich die Gefahr von Feuer dargestellt und das richtige Verhalten im Notfall vermittelt.

Martin Bültmann

Besondere Grüße kamen per Videobotschaft von Fernsehmoderatorin Yvonne Willicks (WDR). Mit ihr hat Martin Bültmann in der Vergangenheit immer wieder interessante Reportagen gedreht, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr.

Martin Bültmann engagierte sich viele Jahre hauptamtlich wie ehrenamtlich für alle Belange der Feuerwehr Gronau und hatte für alle Kolleginnen und Kollegen stets ein offenes Ohr. Ein „geht nicht“ gab es bei ihm nicht.

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