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Verwaltung soll Modellversuch beantragen

UWG Ahaus will Tempo 30 im Stadtzentrum

Ahaus

Die UWG möchte das Ahauser Stadtzentrum zur Tempo-30-Zone machen. Ein entsprechender Antrag steht am Donnerstagabend (27. Mai) auf der Tagesordnung der Ratssitzung.

Bernd Schäfer

Die UWG will aus dem Ahauser Stadtzentrum eine Tempo-30-Zone machen. Foto: Matthias Ahlke

Die UWG möchte das Ahauser Stadtzentrum zur Tempo-30-Zone machen. Ein entsprechender Antrag steht am heutigen Donnerstagabend auf der Tagesordnung der Ratssitzung.

Weil die Rechtslage eine grundsätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung nicht hergibt, soll die Stadt nach den Vorstellungen der UWG bei der Landesregierung einen Modellversuch für den von Adenauerring, Parallelstraße, Fuistingstraße, Zum Rotering und der Hindenburgallee eingeschlossenen Bereich (ohne die genannten Straßen selbst) beantragen.

„Das Thema Tempo 30 in Städten und Gemeinden wird kontrovers diskutiert“, weiß der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der UWG Ludwig Niestegge als Unterzeichner des Antrags. Schließlich träfen auf den innerörtlichen Straßen unterschiedliche Interessen und Gegebenheiten aufeinander. Aber: „Dieser Diskussion müssen und wollen wir uns stellen, aber auch eine Entscheidung treffen. Mit diesem Antrag sprechen wir uns insbesondere für den innerstädtischen Bereich für Lebensqualität und Verkehrssicherheit aus“, geben sich die Unabhängigen kämpferisch.

Eine Verringerung der Kfz Geschwindigkeit verbessere die Verkehrssicherheit, die Aufenthaltsqualität im Straßenraum und steigere damit den Rad und Fußverkehr. „Somit ergänzt der Antrag unser Bemühen, den Rad und Fußverkehr attraktiver zu gestalten.“

Mit der Regelung werde außerdem der bisherige „Flickenteppich“ verschwinden – viele Straßen in dem Bereich sind heute schon Tempo-30-Zonen. „Eine innerörtliche Regelgeschwindigkeit 30 km/h würde die Geschwindigkeitsvorgaben vereinheitlichen und viele Schilder überflüssig machen“, führt die UWG als zusätzliches Argument an.

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