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Action-Thriller

Bob Odenkirk ist «Nobody»: Wann ist ein Mann ein Mann?

Berlin (dpa) –

Er muss viele Demütigungen erleiden. Aber dann ist Nobody nicht mehr bereit, auch noch die andere Wange hinzuhalten - und dreht durch.

Von dpa

Hutch Mansell (Bob Odenkirk) lässt sich nichts mehr gefallen. Foto: Allen Fraser/UIP/dpa

Es sind vor allem Männer, meist weiße Kerle, die durchdrehen im US-Kino. Denen es irgendwann mal reicht: Gespielt werden sie gern von etablierten Namen wie Bruce Willis, Michael Douglas oder Keanu Reeves.

Auch Bob Odenkirk, Hauptdarsteller des neuen Rachespektakels von Ilya Naishuller («Hardcore»), passt irgendwie in diese Kategorie. Seine Figur in diesem Neunzig-Minüter hat schon viel schlucken müssen, das zeigen die ersten Szenen. Ein nächtlicher Einbruch aber, der bringt das schon längst volle Fass zum Überlaufen: Nobody dreht durch, hinterlässt eine blutige Spur.

Odenkirk hat sich vor allem durch seine Teilnahme an den Kultserien «Breaking Bad» und «Better Call Saul» einen Namen gemacht.

Nobody, USA/Japan 2021, 92 Min., FSK ab 16, von Ilya Naishuller, mit Bob Odenkirk, Christopher Lloyd, Connie Nielsen

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