Unternehmen will fünf Anlagen bauen

Windpark in Limbergen geplant

Dülmen. Fünf Windenergieanlagen. Jeweils 179,5 Meter groß. Nennwert: 5,7 Megawatt. Das sind die Kennzahlen für einen Windpark, den die Abo Wind AG in Limbergen, zwischen Buldern, der Karthaus und Nottuln, plant. Hier soll, geht es nach dem Unternehmen, einmal Strom für rund 16.000 Haushalte produziert werden.

Kristina Kerstan

An fünf Standorten im Gebiet Limbergen-Karthaus, möchte die Abo Wind AG ihre Windkraftanlagen bauen. Bis dahin wird es allerdings noch einige Zeit dauern. Foto: dpa

Das vermeide den jährlichen Ausstoß von mehr als 34.000 Tonnen Kohlendioxid, erläutert Projektleiter André Rotmann. Momentan stehen die Planungen jedoch noch relativ am Anfang. „Wir befinden uns noch lange nicht in der Bauphase“, sagt Rotmann. Zunächst einmal muss die Stadt Dülmen den Flächennutzungsplan so ändern, dass auf dem Areal entlang der Kreisstraße 13 überhaupt Windenergieanlagen gebaut werden dürfen. Dies soll noch in diesem Jahr passieren.

Etwa im Spätsommer will Abo Wind, das sich nach eigenen Angaben die entsprechenden Flächen bereits gesichert hat, seinen Genehmigungsantrag für den Windpark Limbergen-Karthaus beim Kreis Coesfeld einreichen. „Wir rechnen damit, dass die Genehmigung etwa ein Jahr dauern wird“, läutert Unternehmenssprecher Daniel Duben.

Den Artenschutz im Blick

Auf der Homepage äußert sich das Unternehmen auch zum Thema Artenschutz. Seit 2016 sei das Gebiet in Limbergen-Karthaus „mehrfach und umfangreich“ durch Umweltgutachter mit Blick auf „windkraftsensibler Vogelarten“ untersucht und entsprechend kartiert worden. Zum Beispiel seien Brut- und Rastvögeln erfasst, vorkommende Fledermausarten analysiert worden.

Generell stehe man im engen Austausch mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld. „Nach heutigem Stand der durchgeführten Erfassungen bestehen im Planungsgebiet keine kritischen Befunde, die ein erhöhtes Tötungsrisiko windkraftsensibler Arten darstellen.“

www.windpark-limbergen-karthaus.de

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