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Verwaltung beantwortete Fragen zum Thema Windkraft

Welter Bachauen sind Tabuzone

Dülmen.

Zur Aufstellung eines Flächennutzungsplans zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für gewerbliche Windenergieanlagen hatte die Stadt zu einem digitalen Infoabend eingeladen. Bis zu 90 Bürger besuchten den Live-Stream.

Von Stefan Bücker

Unter der Moderation von Stadtsprecher André Siemes (Mitte) informierten beim digitalen Windkraftabend (v.l.) Bürgermeister Carsten Hövekamp, Stadtbaurat Markus Mönter, Astrid Wiechers und Christian Heidemann Foto: Screenshot

Rede und Antwort standen Bürgermeister Carsten Hövekamp, Stadtbaurat Markus Mönter, Astrid Wiechers als Leiterin Stadtentwicklung sowie Christian Heidemann aus dem Fachbereich Stadtentwicklung.

Hintergründe der Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans „Windenergie“ sind das Ziel, die Stadt bis 2035 klimaneutral zu machen sowie die Reduzierung einer Verspargelung der Landschaft auf ein Minimum durch die Steuerung der gewerblichen Windenergieanlagen.

„Ohne Windkraft wird es nicht gehen,“ verdeutlichte Bürgermeister Carsten Hövekamp, dass es zum Erreichen dieses ehrgeizigen Zieles neben der Mobilitäts- und der Wärmewende auch einer Energiewende bedarf.

Tabuzonen für gewerbliche Windkraftanlagen seien unter anderen infrastrukturelle Einrichtungen, ausgewiesene Schutzgebiete und Siedlungsbereiche inklusive möglicher zukünftiger Baugebiete mit gesetzlichen Abstandsvorgaben.

Die Untere Naturschutzbehörde hat alle Bereiche, die für den Artenschutz relevant sind, zu Tabuzonen für gewerbliche Windenergieanlagen erklärt. Dazu gehören die Heubachniederung und der Bereich der Welter Bachauen.

Gewerbliche Anlagen dürfen demnach stehen in ermittelten Bereichen in den Bauerschaften Limbergen, Hangenau, Mitwick, Weddern, Daldrup, Rödder, Welte sowie in der Bauerschaft Merfeld.

Ausführliche Berichterstattung in der Freitagsausgabe der DZ.

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