Luise Kellerhaus lässt sich nicht übers Ohr hauen

Vorsicht vor der „Teer-Mafia“

Dülmen. Schnell reagiert hat Luise Kellerhaus, als ein Mann ihr ein dubioses Geschäft an ihrer Haustür anbot. Die Polizei konnte in diesem Fall jedoch nichts mehr machen.

Beena Shaikh

Luise Kellerhaus ließ sich nicht auf ein dubioses Haustürgeschäft ein. Foto: privat

Es klingelt. Luise Kellerhaus geht zur Tür. Davor steht ein Mann in Arbeitssachen, hinter ihm parkt ein Auto mit ausländischem Kennzeichen. Der Mann sagte, berichtet Kellerhaus, er und seine Kollegen hätten gerade in der Nähe eine Straße geteert. „Und jetzt wäre noch heißer Teer in der Maschine, den sie loswerden müssten. Sie boten mir dann an, damit mir ganz billig meine Einfahrt zu machen.“ Die Betrugsmasche der „Teer-Mafia“ war ihr bereits bekannt nd rief die Polizei. Aber die Betrüger waren schon weg und somit waren der Polizei die Hände gebunden.

Polizei warnt vor Haustürgeschäften

Britta Venker von der Polizei Kreis Coesfeld warnt vor sogenannten Haustürgeschäften. „Das ist immer wieder die gleiche Masche, mit denen die Betrüger vor den Türen stehen. Beispielsweise geben sie an, sie seien Dachdecker oder wollen etwas reinigen.“ Genau das passierte einer Dülmenerin in der letzten Woche. Sie bezahlte einen hohen Preis an Arbeiter, die ihre Einfahrt reinigen wollten (DZ berichtete).

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