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Brunnen-Skulptur wird wieder aufgestellt

Vorpark als neuer Standort

Dülmen

Die Brunnen-Skulptur, die früher am Overbergplatz stand, wird im Vorpark wieder aufgestellt. Allerdings als solitäres Kunstwerk, nicht als Brunnen. Kritik an der Verwaltungsvorlage kam von der SPD

Von Patrick Hülsheger

Ohne den Brunnen wird die Skulptur einen neuen Platz im Vorpark finden. Foto: Archiv

Die Brunnenskulptur, die bis vor einigen Jahren auf dem Overbergplatz stand, bekommt einen neuen Platz im Vorpark. Allerdings nicht als Brunnen, sondern als solitäres Kunstwerk. Dies beschloss der Kulturausschuss, wobei die SPD den Beschlussentwurf ablehnte.

Denn die SPD vermisste in der Verwaltungsvorlage nämlich ihre Anregungen aus der Februar-Sitzung des Ausschusses. Dort hatten die Sozialdemokraten vorgeschlagen, den Brunnen komplett wieder aufzubauen und diesen als Sandkasten zu nutzen oder alternativ zu bepflanzen. Klaus Ricker vom Fachbereich Kultur der Stadt informierte in der Sitzung, dass der Fachbereich Jugend sich gegen die Spielnutzung entschieden habe, da in unmittelbarer Nähe ein Spielplatz sei.

Zudem habe der Förderverein für Kunst und Kultur sich für die Skulptur als Solitär-Kunstwerk ausgesprochen. Dies sei auch mit dem Künstler abgestimmt. Für die SPD waren die Erklärungen zu wenig. Sie vermisste in der Vorlage die Stellungnahme des Künstlers und eine Stellungnahme zu ihren Anregungen und stimmte daher dagegen.

Hugo Ruthmann (SPD) sah das Kunstwerk nur als Brunnen komplett. So sei es konzipiert worden, und dies sei aktuell nicht berücksichtigt worden. Und auch ein Brunnen ohne Wasser sei unvorstellbar. Bürgermeister Carsten Hövekamp erinnerte daran, dass ein Brunnen auch aus verkehrstechnischen Gründen nicht möglich sei. Gleichzeitig verwies auch er auf die Entscheidung des Fördervereins, dis Skulptur alleine aufzustellen.

Auch Detlev Rathke (Grüne) vermisste etwas in der Verwaltungsvorlage. Die Grünen hätten in der Debatte auch den Stadtpark am Amtsgericht ins Spiel gebracht. Ricker entgegnete, dass man viele Gespräche geführt habe und der Förderverein den Vorpark favorisiert habe.

Werner Lütkenhaus (CDU) stellte noch einmal heraus, dass die Skulptur als solitäres Kunstwerk gut in den Vorpark passe. Es verlängere die Achse Marktplatz-Brunnen- die archäologischen Funde und das Löwendenkmal. Zudem sei es für einen Rundgang nicht weit zum Schlosspark, zur Heilig-Kreuz-Kirche sowie weiter bis zum Bendixpark. Von der CDU gab es daher auch „volle Zustimmung“ für den neuen Standort, wie Manuela Pross erklärte.

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