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Umweltausschuss: Diskussionen um Dülmens grüne Zukunft

Von Treibhausgasen und Ruheoasen

Dülmen

„Starten statt warten“ war die Botschaft, mit der Umweltschützer von Dünami den Umweltausschuss zur Sitzung empfingen. Alle städtischen Projekte sollten auf Klimaneutralität hin geprüft werden, forderten sie - genau wie die Grünen.

Von Beena Shaikh

Die Aktivisten von DÜNaMi warteten am Eingang der Aula am Schulzentrum auf die Mitglieder des Umweltaussschusses. Foto: Shaikh

Schon am Eingang der Aula am Schulzentrum warteten die Aktivisten von DüNaMi auf die Mitglieder des Umweltausschusses, der am Dienstagabend satt fand.
Sie hatten ein dringendes Anliegen: „Starten statt warten“ war die Botschaft, die auf einem Banner prangte. Gestartet werden solle unter anderem mit der „drastischen Senkung der Treibhausbilanz Dülmens“.

Zudem fordert DüNaMi, dass alle städtischen Projekte auf Klimaneutralität hin geprüft werden. Das beantragte auch die Fraktion Bündnis90/Die Grünen.

"Kein neues Konzept"

Simon Peletz (SPD) betonte, dass dies kein neues Konzept sei und in anderen Städten schon so verfahren werde. Als Beispiele nannte er Essen und Göttingen. Auch auf Kreisebene würden Beschlüsse auf Klimaneutralität hin geprüft werden. „Jetzt ist konkretes Handeln gefragt“, so der Fraktionsvorsitzende.

Dr. Stefan Schulze Mönking (CDU) wies darauf hin, dass der Mehrwert viel geringer als der Aufwand sein könnte. Und Christian Wohlgemuth (FDP) betonte, dass die Notwendigkeit einer Baumaßnahme immer genau abgewogen werde. Somit sei der Antrag eigentlich hinfällig.

Antrag abgelehnt

Simon Peletz schlug vor, den Antrag zu ändern und prüfen zu lassen, wie hoch der personelle Aufwand nach dem Modell des Deutschen Städtetages sein wird. Dieses Modell verspricht eine“ aufwandsarme Vorgehensweise“. Der Antrag wurde schlussendlich mit 14 zu neun Stimmen abgelehnt.

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