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„Exit Casablanca“ des N.N. Theaters beschließt den Dülmener Sommer

Vier Kellner und ein Filmklassiker

Dülmen.

Mit einer schwungvollen und wie gewohnt witzigen Aufführung begeisterte das N.N. Theater beim Sommertheater. Mit seiner Version des Filmklassikers "Casablanca" endete der Dülmener Sommer.

Von Patrick Hülsheger

Einen fulminanten Schlusspunkt beim Dülmener Sommer setzte das N.N. Theater. Foto: Patrick Hülsheger

Vier Kellner als Schauspieler, ein paar Stühle und ein Garderobenständer. Mehr braucht das N.N. Theater nicht, um den Filmklassiker Casablanca auf die Bühne zu bringen. Die Stammgäste sorgten zum Abschluss des Dülmener Sommers für richtig gute Unterhaltung.

Corona hat zugeschlagen. Die Theatergruppe fällt aus. Doch die vier Kellner kennen sich bei Casablanca aus. Also schlüpfen sie schnell in die passenden Rollen. Mann spielt Frau, Frau spielt Mann. Aus Rick wird Laszlo, dann Major Strasser, dann Ilsa Lund.

Wie eine Schürze werden die verschiedenen Outfits übergestreift. Den passenden Hut dazu, fertig ist der Rollenwechsel. Das sorgt für jede Menge Abwechslung, denn jeder gibt den Rollen eine persönliche Note. Nur Pianist Sam bleibt seiner Rolle treu, spielt regelmäßig „As time goes by“.

Wie bei vielen vorherigen Aufführungen baut das Theater aktuelle Themen mit ein. Da ist diesmal natürlich Corona. Nicht nur, dass die Kellner in die Schauspiel-Rolle schlüpfen, hängt mit der Pandemie zusammen. „Was gibt es denn in Lissabon außer der Delta-Variante“, fragt sich Rick.

Ausführliche Berichterstattung in der Donnerstagsausgabe der DZ.

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