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Zeugen der Stadtgeschichte

Verdeckt - aber noch nicht verschwunden

Dülmen.

Unter dem Parkplatzpflaster nicht nur an der Nonnengasse schlummern archäologische Funde, die nicht ans Tageslicht geholt, aber in anderer Art und Weise sichtbar gemacht werden sollen.

Von Claudia Marcy

Unter dem Parkplatz Nonnengasse liegen noch Reste des früheren Klosters, in dem Anna Katharina Emmerick lebte. Foto: Claudia Marcy

Für viele Autofahrer ist es lediglich ein willkommener Parkplatz im Herzen der Stadt. Für Heimatfreunde nach wie vor ein besonderer Ort. Wissen sie doch, dass sich unter dem Pflaster die Reste des Klosters Agnetenberg befinden, in dem Anfang des 19. Jahrhunderts die selige Anna Katharina Emmerick lebte.

Archäologe Dr. Gerard Jentgens hatte im Frühjahr 2016 bei Grabungen Teile des Westflügels freigelegt. Dabei war die Idee entstanden, die Klosterumrisse später auf dem Parkplatzpflaster darzustellen. Geschehen ist das bislang nicht.

„Das Thema haben wir nach wie vor auf der Agenda“, versichert jedoch Stadtsprecherin Stefanie Kannacher. Auch wenn es „wegen dringenderer Projekte ein wenig auf der Prioritätenliste nach unten gerutscht ist“. Doch wurden bereits Angebote für den Einbau eines Cortenstahlbandes in die Asphaltdecke eingeholt.

Ausführlicher Bericht, der auch auf das Bodenmosaik auf dem Krankenhausparkplatz eingeht, in der Dienstagsausgabe der DZ.

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