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Neuer Rundgang führt zu vier Stationen

Unterwegs zu Dülmens Kunst

Dülmen

Kunst in Dülmen entdecken? Das ist ab sofort bei einem neuen Rundgang möglich, der etwa mit Hilfe einer App abgelaufen werden kann. Dabei warten vier Stationen mit ganz unterschiedlichen Kunstwerken.

Stellten den neuen Kunstrundgang am Startpunkt an der Heilig-Kreuz-Kirche vor (v.l.): Sabine Pöhling, Fritz Pietz, Uta Krüger-Naumann sowie Sabrina Rustige. Foto: Stadt Dülmen

Die Schiffsfragmente an der Heilig-Kreuz-Kirche, das fluoreszierende Wandmosaik am Lüdinghauser Tor, der Mosaikfisch an der Christuskirche oder die Wildpferde auf verschiedenen Kreisverkehren - all diese Kunstwerke gehören seit Jahren zum Dülmener Stadtbild.

Um sie mehr in den Fokus zu rücken, hat das städtische Kulturbüro nun einen neuen Kunstrundgang mit vier Stationen entwickelt.

"Blick stärker auf Kunst im öffentlichen Raum richten"

„Dülmen hat im kulturellen Bereich eine Menge zu bieten, doch vielfach eilt man im Alltag an Skulpturen, Denkmälern und Kunstobjekten vorbei, ohne diese dabei bewusst wahrzunehmen“, erläutert Sabrina Rustige vom Kulturbüro. „Mit einer neuen Reihe von Rundgängen möchten wir den Blick stärker auf Kunst im öffentlichen Raum richten.“ Den Auftakt macht eine Tour zu ausgewählten Werken Dülmener Künstlerinnen und Künstler, teilte das Kulturbüro jetzt mit.

Wo genau befinden sich die öffentlichen Kunstwerke? Aus welchem Material bestehen sie? Wer hat sie geschaffen und welche interessanten Geschichten verbergen sich dahinter? Infos dazu liefert ein druckfrischer Flyer, den das Kulturbüro erstellt hat. Außerdem ist der Rundgang digital in der Actionbound-App angelegt. Die App ist ein interaktiver Guide, mit dem Interessierte jederzeit eine digitale Stadtführung erleben können.

Künstler kommen in Videoclips zu Wort

Auch die Künstler kommen in kurzen Videoclips zu Wort. „Es ist toll, dass das Kulturbüro unsere Arbeiten auf diese Weise noch einmal neu in Szene setzt“, sagt Uta Krüger-Naumann. „Als Künstler freuen wir uns natürlich sehr über die öffentliche Wahrnehmung“, ergänzt Fritz Pietz.

Derzeit erarbeitet das Kulturbüro weitere Kunstrundgänge zu unterschiedlichen Themenbereichen. „In den kommenden Monaten wird zum Beispiel eine Tour zu ‚Kunst in den Ortsteilen‘ erscheinen“, verrät Sabine Pöhling. Für Interessierte bietet der Förderverein für Kunst und Kultur darüber hinaus Skulpturenwanderungen in Dülmen an.

Mehr über die vier Stationen lesen Sie in der DZ von Montag.

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