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Pestalozzischule verabschiedet ihren Schulleiter Lothar Rotherm

Unkonventionell und humorvoll

Dülmen

„Wer so gut ist, sollte eigentlich weitermachen“, fand Peter Zarmann von der Evangelischen Kirchengemeinde. Aber auch wenn sie ihn nicht gerne gehen lässt, so wünscht die Schulgemeinde der Pestalozzischule ihrem scheidenden Schulleiter Lothar Rotherm alles Gute. Für den Ruheständler in spe war eine schöne Feier vorbereitet worden.

Von Claudia Marcy

Die Stellvertretende Landrätin Angelika Selhorst überreichte dem scheidenden Schulleiter Lothar Rotherm zum Abschied ein Geschenk. Foto: Claudia Marcy

Wie er so als Lehrer und Schulleiter war? Philipp Becker und Kimberly Scharpenack, Schülersprecher aus Coesfeld und Dülmen - den beiden Standorten der Pestalozzi-Förderschule - , hatten die Schulkameraden gefragt. Und die hatten ihrem Schulleiter ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. War Rotherm mal nicht in der Schule, „dann hat er gefehlt“, so die Schüler.

Saß ein Schüler mit einer Verletzung auf dem Flur vor dem Schulleiterzimmer, „dann haben Sie uns ein Pflaster oder die Amputation angeboten“, wandte sich Philipp Becker lächelnd direkt an Rotherm, den „größten Schulleiter des Münsterlandlandes“. Dass Humor eine der vielen guten Eigenschaften des hochgewachsenen Schulleiters ist, darin waren sich alle Redner einig. „Am Ende einer Sitzung haben wir immer gelacht“, erinnerte sich Filomena Müller vom Förderverein.

Lothar Rotherm bedankte sich für die vielen lobenden Worte („Das hat gut getan.“) und zeigte sich beeindruckt, was die Schule und das Team der Pestalozzischule für ihn auf die Beine gestellt hatte. „Das hat mich tief bewegt".

Ausführliche Berichterstattung in der Mittwochsausgabe der DZ

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