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Verursacher und Umstände unbekannt

Totes Geflügel am Welter Bach

Dülmen

Am Bachauenkomplex am Welter Bach bot sich heute ein trauriges Bild. Der Teich ist fast ausgetrocknet, die wenigen Tiere, die es zu sehen gibt, sind tot. Branntkalk könnte die Ursache sein.

Von Tatjana Thüner

Einige tote Wasservögel waren im Bachauenkomplex am Welter Bach aufzufinden. Foto: Jan Assenkamp

Der Teich ist beinahe ausgetrocknet. Im letzten Rest Wasser treiben zwei leblose Entenkörper, von Fischen kaum eine Spur. Dieses Bild bot sich heute am Bachauenkomplex am Welter Bach auf dem Gelände des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund).

Sechs Geflügel-Kadaver und einen toten Fisch haben die Mitarbeiter der Umweltabteilung vor Ort gefunden. Was bisher bekannt ist: „Der Teich wurde abgelassen und Branntkalk aufgebracht“, beschreibt Daniel Klaas, Leiter der Umweltabteilung des Kreises Coesfeld. Zudem erklärt er: „Durch das Einbringen von Branntkalk entsteht eine Lauge. In richtiger Konzentration ist diese tödlich.“

Ob der Tod der Enten damit in Verbindung steht, wird nun überprüft. Drei Kadaver haben die Mitarbeiter der Umweltabteilung des Kreises, die heute vor Ort waren, deshalb zum Veterinäruntersuchungsamt gebracht.

Was das Umweltamt zum jetzigen Zeitpunkt über den Fall sagen kann, lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Freitag oder im E-Paper.

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