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Brunnen zur Eigenversorgung fiel an Heiligabend aus

THW sorgt für frisches Wasser

Dülmen

Ein unpassendes Weihnachtsgeschenk: Am 23. Dezember versiegte der Brunnen zweier Dülmener Familien, der seit Jahrzehnten die Eigen-Trinkwasserversorgung sicherstellte. Das Dülmener Technische Hilfswerk sorgt nun für frisches Wasser.

Von Jürgen Primus

Dr. Christiane Bettin überwacht das Umfüllen des Wassers, kontrolliert die Anschlüsse und bereitet das Wasser auf. Foto: Jürgen Primus

Detlef Rüskamp und die anderen drei Bewohner des Zweifamilienhauses in Leuste sind dem Dülmener Technischen Hilfswerk (THW) sehr dankbar. Denn seit dem 23. Dezember um 23 Uhr ist der Brunnen der beiden Familien, der seit Jahrzehnten die Eigen-Trinkwasserversorgung sicherstellte, versiegt.

Die Bewohner vermuten, dass die nahegelegenen Bauarbeiten für die B67/B474 dafür verantwortlich sind. Und da es keine städtischen Wasserleitungen so weit draußen in der Bauerschaft gibt, waren die Dülmener plötzlich ohne Wasser. Ein unpassendes Weihnachtsgeschenk.

Doch das THW reagierte schnell nach Alarmierung über die Kreisleitstelle der Feuerwehr. Mario Rentemeister, stellvertretender Ortsbeauftragter in Dülmen: „Es war natürlich nicht so einfach, an Weihnachten so plötzlich die Leute zu mobilisieren, aber wir haben es geschafft, am Heiligenabend um 19.30 Uhr die ersten 2000 Liter Wasser zu liefern.“

Seitdem sorgt das THW Dülmen zwei Mal in der Woche für Wasser-Nachschub. Der Aufwand ist enorm. Mario Rentemeister: „Das ist für uns auch ein neuer Einsatz.“ Zwei sogenannte Aqua-Combo-Behälter mit einem Volumen von jeweils rund 1000 Liter werden bei den Stadtwerken Dülmen mit frischem Trinkwasser gefüllt und von dort zum Einsatzort transportiert.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Mittwochsausgabe der DZ.

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