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Dülmener Kulturnacht präsentiert schöpferisches Feuerwerk

Symphonie der Kreativität

Dülmen

 Gut 1200 Besucher erlebten bei der Dülmener Kulturnacht ein kreatives Spektakel der besonderen Art. Wegen der Corona-Pandemie stand das zweitägige Kulturfest lange auf der Kippe, am Ende gab es nur Gewinner.

Von Farina Nagel

Rund 1200 Besucher erlebten das Kulturspektakel

Eine Fotoausstellung versteckt in einem verwunschenem Garten, eine melodische Oase der Ruhe in der St. Viktor Kirche, ein schöpferisches Feuerwerk an Skulpturen, Gemälden und Kunstwerken im einsA oder ein Potpourri der Musik auf dem Markt der Möglichkeiten - Die Dülmener Kulturnacht bot eine Symphonie der Kreativität.
Den festlichen Einstieg in das kulturreiche Wochenende bildete das Lambertussingen auf dem Markt der Möglichkeiten. Durch die 3G-Regel und konsequenten Kontrollen, war es möglich, dass eine Vielzahl an Menschen am Event teilnehmen konnten. „Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen“, findet auch Organisator Dr. Wolfgang Werner angesichts der Besucherzahlen und der großartigen Stimmung.

Einen kompletten Kontrast zum beinahe hektischen Geschehen im Innenhof des einsA, bildete das instrumentelle Programm in der St. Viktor-Kirche. Unter anderem entführte dort Ute Roddey mit den entspannenden Klängen der Handpan das Auditorium in eine andere Welt. „Das schöne an der Handpan ist, dass man intuitiv spielen und verschiedene Stimmungen darbieten kann“, verriet die Bulderanerin zwischen den Stücken.
Während die Zuhörer mit geschlossenen Augen gebannt den verschiedenen Melodien des Blechklanginstrumentes lauschten, mischte die Stadtkapelle das Publikum am Markt der Möglichkeiten auf. Dort konnte man bei Bier und Wein entweder der festlichen Musik des Jugendblasorchesters genießen, oder im Innenbereich die verschiedenen Ausstellungen betrachten.
„Es ist überall was los und man kann überall etwas entdecken“, schwärmt Chris Greifelt, der interessiert die Galerie besichtigt. Besonders angetan haben es ihm die Werke aus dem „Café Europa“ von LeMai (Gaby Lepper-Mainzer). Inspiriert von der Pandemie drückt LeMai in den Bildern ihre Hoffnung aus, dass „wir alles zusammen schaffen und überstehen“.

Mehr zum Thema am Montag in der Printausgabe der DZ.

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