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Public Viewing mitten in der Stadt

Stimmung, welche Stimmung?

Dülmen

Die Sonne scheint, der Großbildmonitor ist super - und endlich hat auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bei der WM in Katar. Eigentlich beste Voraussetzungen für eine entspannte Atmosphäre auf dem Markt der Möglichkeiten. Eigentlich.

Von Thomas Aschwer

Die deute Elf am Boden - darüber mussten sich beim Public Viewing nur wenige Fans ärgern. Foto: Aschwer

Nicht einmal 15 Minuten sind es bis zum Anpfiff für das Spiel Deutschland gegen Japan. Im Fernseher läuft gerade ein Gespräch mit Bastian Schweinsteiger. Also höchste Zeit, sich den besten Platz beim Public Viewing zu sichern.

Nicht an diesem Tag in Dülmen, nicht bei dieser in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierten WM. Die große Fläche vor der Bühne ist nahezu menschenleer. Wer hier am Mittwoch kurz nach 14 Uhr ist, hat anderes zu tun.

Letzte Weihnachtsbäume aufstellen und schmücken beispielsweise. Oder Hütten für den Start des Dülmener Winters am Freitag vorbereiten. Dazu gibt es Menschen, die den Platz queren, einen kurzen Blick auf die Leinwand werfen - und direkt weitergehen. Bis ein junger Mann kommt. Er hat sogar die deutschen Nationalfarben mehrfach ins Gesicht gemalt.

Später kommen zwei Männer dazu, die es sich gut gehen lassen mit dem Bierglas in der Hand. Die beiden Polizisten, die sich über die Lage vor Ort informieren, sehen gleich, dass es an diesem Tag hier nichts zu tun gibt. Auch sie hält es nicht beim Public Viewing. Das war mal ganz anders. Unvergessen das Sommermärchen.

Wie sich die Situation am Mittwoch am einsA entwickelte, wie es bei der WM und mit dem Public Viewing weitergeht, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der DZ oder im E-Paper.

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