1. www.dzonline.de
  2. >
  3. Duelmen
  4. >
  5. Stadt schließt Spendenbox am Wertstoffhof

  6. >

Modell hat sich nicht bewährt

Stadt schließt Spendenbox am Wertstoffhof

Dülmen

Zum Monatsende schließt die Stadt Dülmen die Spendenbox am Wertstoffhof. Aus ihrer Sicht hat sich das Modell nicht bewährt. Welche Alternative es nun gibt, lesen Sie hier.

Am Wertstoffhof schließt die Spendenbox zum Monatsende. Foto: krk

Die Spendenbox auf dem städtischen Wertstoffhof wird zum 30. Juni eingestellt. Darauf weist die Stadt Dülmen jetzt hin. Die Box war zuletzt von der A&QUA GmbH, einem Unternehmen der Kolping-Gruppe-Münster, betreut worden. Nutzer des Wertstoffhofes hatten hier die Möglichkeit, gut erhaltene Gegenstände für andere abzugeben.

Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe jedoch gezeigt, dass nur etwa drei Prozent der abgegebenen Spenden brauchbar waren, heißt es in einer Mitteilung. Zuvor war die Spendenbox (damals noch Fundgrube) ohne personelle Begleitung betrieben worden. Dies hatte jedoch zur Folge, dass sich professionelle Sammler dauerhaft am Wertstoffhof aufhielten und die Spenden für den Weiterverkauf mitnahmen.

Das Modell der Spendenbox am Wertstoffhof hat sich daher auch sich der Stadt daher nicht bewährt. Sie wird daher nicht fortgeführt.

Sozialkaufhaus als Alternative

Wer gut erhaltene Haushaltsgegenständen spenden möchte, kann diese jedoch zu den Öffnungszeiten beim Sozialkaufhaus MuM-24 anbieten. Das MuM-Team prüft dann, ob die Spenden angenommen werden können. Sollte dies nicht der Fall sein, können sie am Wertstoffhof in der Regel kostenlos entsorgt werden.

Startseite