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Internet für alle

SPD baut Freifunknetz aus

Dülmen. Einfach auf der Straße das Smartphone einschalten oder das Notebook aufklappen, und mit einem Klick kostenlos ins Internet einloggen. Das ist dank Freifunk in immer mehr Kommunen möglich, auch in Rorup schalten sich viele Geschäfts- und Privatleute inzwischen auf Freifunk auf.

Markus Michalak

Rüsten Dülmen mit Routern aus: André Stinka (l) und Heiner Kiekebusch setzen sich für Freifunk ein. Foto: privat

„Um ein weiterer Punkt im Freifunknetz zu werden muss man einen zusätzlichen Router mit seinem Router zu Hause verbinden, und schon ist das Freifunknetz um einen Knotenpunkt reicher“, erklärt Dülmens SPD-Chef Heiner Kiekebusch, der jetzt auch seine eigene Wohnung mit Router und Antenne ausgerüstet hat.

„Jeder neue Punkt, der einen bestehenden findet, vernetzt sich automatisch mit diesem, sodass das Netz mit jedem Teilnehmer stabiler wird“, wirbt Kiekebusch bei den Dülmenern dafür, mitzumachen. Die Stadt Lüdinghausen geht beispielhaft voran und hat schon viele öffentliche Gebäude mit den Freifunkroutern ausgestattet. Aber auch im Dülmener Rathaus läuft derzeit ein Freifunk-Test, sodass Dülmener sich auch auf dem Marktplatz kostenlos ins Internet einloggen können.

Alle Dülmener SPD-Genossen können einen Freifunk-Router derzeit kostenlos beim Ortsverein beziehen, ansonsten liegen die Kosten für ein Freifunk-System, je nach Kapazität zwischen 20 und 150 Euro.

Eine Übersicht über die bereits vorhandenen Freifunk-Punkte gibt es im Internet.

www.freifunk-muensterland.de

Mehr zum Thema bringt die DZ am Freitag in Print und E-Paper.

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