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Jakobs-Kreuzkraut ärgert nicht nur die Landwirte

Schön, aber giftig

Dülmen

Mit seiner leuchtend gelben Blütenfarbe, den auffälligen Blättern und einer Höhe von bis zu anderthalb Metern ist das Jakobs-Kreuzkraut ein echter Hingucker. Doch die Pflanze ist giftig für viele Tierarten.

Von Tatjana Thüner

Das gelbe Jakobs-Kreuzkraut ist ein echter Hingucker am Wegesrand - allerdings bei Landwirten oder Imkern unerwünscht. Foto: Tatjana Thüner

Gerade bei Landwirten ist das Jakobs-Kreuzkraut  ungern gesehen. Biolandwirt Hilmar Stracke entfernt es auf seinem Hof regelmäßig, um seine Hühner und Schafe zu schützen. „Beim Entfernen muss man immer dran bleiben.“

Das weiß auch Thomas Zimmermann, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums des Kreises Coesfeld. Immer wieder entfernt das Team des Zentrums das Kraut auf naturschutzwürdigen Flächen wie zuletzt im Depot Visbeck. „Wir stechen das Kraut aus, es abzumähen bringt nichts, da die Pflanze ansonsten immer wieder aufblüht“, sagt er.

Ortslandwirt Erich Dilkaute kennt die Gefahren des Jakobs-Kreuzkrautes und schlug daher Alarm, als er die gold-gelb blühende Pflanze im Dernekamp entdeckte. „An der Hiddingseler Straße ist das Kraut überall am Wegesrand zu finden. Besonders stark vor und hinter dem Kreisverkehr Richtung Hiddingsel.“ Stadtsprecher André Siemes verweist darauf, dass der Bauhof sich um das Entfernen der Pflanzen kümmern werde.

Ganz ungefährlich ist das Jakobs-Kreuzkraut für Menschen nicht, wie ein Gespräch mit einem Imker zeigt. Nachzulesen in der Dienstagsausgabe der DZ.

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