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Kameradschaft veranstaltet Biwak im Dernekamp

Reservisten bieten zweites Zuhause

Dülmen

Es roch nach frisch gekochtem Gulasch, das Röhren von Motoren lag in der Luft, und lautes Stimmengewirr erfüllte den Platz. Einmal im Jahr trifft sich die Dülmener Reservistenkameradschaft (RK) zu einem Biwak in der ehemaligen St.-Barbara-Kaserne. Drei Tage biwakieren die Reservisten auf der Grünfläche.

Von Maximilian West

Die Reservistenkameradschaft marschierte am Samstag durch den Dernekamp. Foto: Maximilian West

Es roch nach frisch gekochtem Gulasch, das Röhren von Motoren lag in der Luft, und lautes Stimmengewirr erfüllte den Platz. So klang der Kameradschaftsabend bei den Reservisten in Dülmen. Einmal im Jahr trifft sich die Dülmener Reservistenkameradschaft (RK) zu einem Biwak, einem Zeltlager im Freien, in der ehemaligen St.-Barbara-Kaserne.

"Die meisten zeigen einen erhobenen Daumen"

Drei Tage biwakieren die Reservisten auf der Grünfläche. Vor Ort waren in diesem Jahr die Reservistenkameradschaften aus Dülmen, Lippstadt, Münster und Marl. Aber auch internationale Kräfte waren vertreten.

Am Samstag waren die Familien der Reservisten eingeladen. Mit frisch gekochtem Gulasch und vielen kalten Getränken wurden die Angehörigen begrüßt. Interessiert schauten sich die Familien um und bestaunten die alten militärischen Fahrzeuge. Auch eine kleine Ausfahrt war mit den historischen Fahrzeugen möglich.

„Die meisten Leute, an denen wir vorfahren, zeigen uns einen erhobenen Daumen. Die finden das großartig. Aber andere haben leider nicht so viel Verständnis“, erklärt Bianca Schwarz, Besitzerin eines der vorgestellten Oldtimer. Sie selbst ist keine Reservistin. „Wir wurden gefragt, ob wir unsere Fahrzeuge vorstellen können und da waren wir direkt dabei“, erklärt sie.

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