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1500 Zuschauer verfolgen Gastspiel der Absolventenshow

Regentanz und Akrobatik

Dülmen. Rund 1500 bange Blicke richteten sich am Dienstagabend vom Marktplatz aus nach oben. Nicht nur, weil die zwölf Akteure der Absolventenshow waghalsige Akrobatik am Luftstuhl, dem Vertikal- und dem Schlappseil zeigten, sondern weil aus den dunklen Wolken Ungemach drohte. Doch die Schleusen hielten dicht (zumindest bis zur Pause), sodass die begeisterten Besucher in den fast vollständigen Genuss des Programms „On the Road“ kamen.

Hans-Martin Stief

Mit einer Flaschenjonglage verabschiedeten sich die Artisten in die Pause. Foto: Stief

So ging es auf der Bühne Schlag auf Schlag - bei Soli, im Duo oder in der Gruppe zeigten die Absolventen, was sie an der Staatlichen Artistenschule in Berlin gelernt haben. Und „On the Road“, unterwegs, waren die zwölf Künstler nach Abschluss ihres Studiums wirklich zum ersten Mal. Nach Hamburg, Zürich und Münster trafen sie auf ein enthusiastisches Publikum, das sie auch bei einsetzenden Sturmböen immer wieder zu Höchstleistungen anspornte.

Wie die Straßennamen an der mit einer Straßenlaterne spärlich dekorierten Bühne wechselten sich die rasanten Shownummern auf den Marktplatz ab. Bei Jongleur Florian Maertz wurde den Sommertheater-Fans schon beim Zusehen schwindelig. Waren es sechs oder mehr Bälle, die er mit einer Hand an einer Autotür gefesselt durch die Luft wirbelte? Kaum Zeit zum Durchatmen blieb den Zuschauern bei der perfekt arrangierten Choreographie von Tobias Fiedler, denn auf Bodenakrobaten umkurvt von Skatebordfahrern folgten die im Vertikalnetz in luftiger Höhe gefangene Miriam van der Neut und Giulia Reboldi, die den Luftstuhl für sich entdeckt hatte.

Mitzittern hieß es am Dienstagabend nicht nur wegen der wenig sommerlichen Temperaturen, denn Jule Schuster hatte bei ihrem Balanceakt auf dem Schlappseil auch mit den unberechenbaren Windböen zu kämpfen. Mit viel Beifall wurden die zwölf Künstler nach knapp einer Stunde in die Pause verabschiedet. Die Unterbrechung sollte etwas länger als geplant sein, denn zwischenzeitlich hatte Regen eingesetzt. „Das ist für uns eine sehr heiße oder besser nasse Kiste“, bat Manager Maik M. Paulsen die Dülmener um etwas Geduld. Die Entscheidung - den zweiten Programmteil um die gefährlichen Aktionen zu kürzen - folgte kurz danach. „Da trotz des Regens von den vorher 1500 Zuschauern immer noch 1498 da sind, haben wir uns entschlossen, noch drei Nummern aus dem zweiten Teil zu zeigen“, so Paulsen.

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag, Print und E-Paper.

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